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Havelland Spiegelglatte Gehwege nach Eisregen
Lokales Havelland Spiegelglatte Gehwege nach Eisregen
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17:56 05.03.2018
Am Besten, man hielt sich fest beim Laufen wie diese Frau in der Meisenstraße in Finkenkrug. Quelle: Tanja M. Marotzke
Havelland

Der Eisregen in der Nacht zum Montag hat auch den Menschen im Osthavelland in den frühen Morgenstunden zu schaffen gemacht. Auf ihrem Weg zum Bus oder zur Bahn bremsten spiegelglatte Gehwege das Tempo. Und während die Hauptstraßen vielerorts schon mit Feuchtsalz gestreut worden waren, hatten Nebenstraßen noch eine Eisschicht.

In den Notaufnahmen war viel los

In den Notaufnahmen der beiden Krankenhäuser in Nauen und Rathenow gab es für die Mitarbeiter jedenfalls viel zu tun. „So manche Bürger haben die Glätte doch unterschätzt und sind gestürzt. Wir hatten am Montag in den Notaufnahmen ein spürbar erhöhtes Aufkommen an Verletzten“, sagte Sprecherin Silke Monte. Wenigstens waren zumindest bis zum Mittag keine Knochenbrüche bekannt geworden, aber dafür gab es zahlreiche Prellungen, die die Mediziner behandeln mussten.

Die Zahl der witterungsbedingten Unfälle auf den Straßen hielt sich im Rahmen. Bis zum Mittag registrierte die Polizei im Landkreis Havelland insgesamt neun Unfälle. Bei zwei Kollisionen kamen Personen zu Schaden. So kollidierten in der Bredower Allee in Brieselang gegen 6.15 Uhr zwei Pkws. Dabei wurden beide Fahrer verletzt. Der 42-jährige Fahrer eines der Autos musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Meist blieb es bei Blechschäden

In den übrigen Fällen blieb es bei Blechschäden. So kam beispielsweise ein Auto gegen 8.15 Uhr in der Melli-Beese-Straße in Falkensee von der Fahrbahn ab und landete an einem Gartenzaun. In Elstal, am Elfenring, fuhr ein Streufahrzeug etwa um 7.20 Uhr gegen einen Mercedes. Und in Nauen beschädigte ein Streufahrzeug gegen 8.15 Uhr in der Kirchstraße ein Auto.

„Wir hatten die Situation gut im Griff“, sagte indes Carsten Weimann, Leiter der in Bredow ansässigen Straßenmeisterei. „Als der Berufsverkehr einsetzte, waren wir auf den Bundes- und Landesstraßen in unserem Bereich schon einmal durch.“ So wurden unter anderem die B 5, die L 91, die L 86 und die B 273 mit Feuchtsalz gestreut. Zum Schichtbeginn um 3 Uhr waren die Straßen noch trocken, gegen 4.45 Uhr fielen dann die ersten Regentropfen. „Es kam eher als wir dachten“, so Weimann. Die erste Unwetterwarnung traf gegen 3.45 Uhr ein.

Keine witterungsbedingten Einsätze

Für die Feuerwehren blieb es ruhig. So gab es weder in Nauen, noch in Wustermark, Dallgow-Döberitz oder Friesack witterungsbedingte Einsätze. „Der Winterdienst war schnell unterwegs, selbst Bürgersteige waren an vielen Stellen gemacht“, lobte Friesacks Vize-Amtswehrführer Stefan Scharschmidt.

Von Andreas Kaatz

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