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Havelland Spielplatz soll noch im Herbst fertig sein
Lokales Havelland Spielplatz soll noch im Herbst fertig sein
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15:46 15.10.2017
Ortsvorsteherin Andrea Willrich (l.), Stellvertreterin Kerstin Käthe, Ortswehrführer Frank Standke (r.) und der Vorsitzende des Feuerwehr- und Heimatvereins Gräningen, Sven Käthe, finden die Knorpelschenke gut und treffen Absprachen für die weitere Arbeit zur Spielplatzgestaltung. Quelle: Norbert Stein
Gräningen

Eine Knorpelschenke wurde bereits aufgestellt. Die Gemeinde Nennhausen hat die überdachte Sitzbank im Ortsteil Gräningen finanziert. Ortsvorsteherin Andrea Willrich und ihre Stellvertreterin Kerstin Käthe sind zufrieden. „Der Anfang ist also geschafft“, sagt die Ortsvorsteherin am Mittwochnachmittag auf dem gepflasterten Platz am Dorfanger vor dem Fachwehrgerätehaus,wo die Knorpelschenke zum Verweilen einlädt.

„Und es wird zügig weitergehen“, fügt Sven Käthe, Vorsitzender des Feuerwehr- und Heimatverein Gräningen hinzu. Ortswehrführer Frank Standtke erklärt: „Bereits am Freitag werden wir mit den ersten Erdarbeiten beginnen“. Mitglieder des Feuerwehr- und Heimatvereins mit weiteren Helfern werden die Erde für einen neuen Spielplatz auf der Grünfläche am Dorfanger ausheben. Eine Fachfirma wird im November Nestschaukel, Kletterturm und Federwippe aufstellen. Das Amt Nennhausen hat Spielplatzsand zugesagt. Lässt das Wetter es zu, soll der Spielplatz noch in diesem Jahr an die Kinder des Ortes übergeben werden.

Einen Spielplatz hatten die Kinder schon lange nicht mehr in Gräningen. Aus Sicherheitsgründen musste vor zwei Jahren ein alter Sandkasten vom Dorfanger entfernt werden. Seither ist der ehemalige öffentliche Spielplatz nur noch eine Wiese, auf der lediglich noch eine alte Bank an frühere Zeiten erinnert.

Die Gemeinde hat kein Geld für einen neuen öffentlichen Spielplatz in Gräningen. Dass die Kinder nun doch einen neuen Spielplatz bekommen, verdanken sie dem Feuerwehr- und Heimatverein Gräningen. Begonnen hat alles Anfang des Jahres, als im Ortsbeirat über die weitere Gestaltung des Dorfes diskutiert wurde und eine Einwohnerin fragte, ob nicht die Möglichkeit besteht doch wieder einen Spielplatz anzulegen.

Aus der Idee wurde ein Vorschlag und der Verein geriet zum Hauptakteur für einen neuen Spielplatz im Dorf. Das Amt Nennhausen half bei den Planungen. Der Feuerwehr- und Heimatverein übernahm die Projektvorbereitung und die Mitglieder erklärten sich zu Eigenleistungen bereit. Die Finanzierung zu sichern, war jedoch die wichtigste Aufgabe.

12 000 Euro muss der Verein aufbringen für die Spielgeräte und Arbeiten, die man nicht allein ausführen kann. Spenden wurden eingesammelt, Sponsoren organisiert und Förderungen beantragt. Der Verein gibt Eigenmittel dazu. Die Gesamtfinanzierung kann er zudem mit Hilfe einer 6400 Euro-Förderung des Ministeriums für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Umweltschutz aus Lotto-Mitteln sichern.

1500 Euro hat der Verein als Preis bekommen, für seine erfolgreiche Teilnahme am IHK- Wettbewerb „Region Zukunft“ zur Stärkung des ländlichen Raums. Beteiligt hat sich der Feuerwehr- und Heimatverein an dem Wettbewerb mit dem Projekt „Spieloase auf dem Gräninger Dorfanger“.

Der Verein hat über 30 Mitglieder und engagiert sich seit seiner Gründung im Jahr 2011 für das Leben im Dorf. Er organisiert Feste und Veranstaltungen, engagiert sich für die Dorfverschönerung. 2016 gab er 3500 Euro für die Pflasterung einer Veranstaltungsfläche am Gerätehaus.

Von Norbert Stein

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