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Sport frei für Jung und Alt

Mehrgenerationenplatz in Stechow Sport frei für Jung und Alt

Für die weitere Gestaltung eines neuen Mehrgenerationsplatzes in Stechow hat die Gemeinde eine Förderung aus Lottomitteln in Höhe von 15 000 Euro bewilligt bekommen. Davon werden Fitnessgeräten für Senioren angeschafft, die auf dem 2300 Quadratmeter großen Platz neben dem Gemeindezentrum aufgestellt werden.

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Ab Sommer dürfen schon die Kinder auf den Platz.

Quelle: N. Stein

Stechow. Für die weitere Gestaltung eines neuen Mehrgenerationsplatzes in Stechow hat die Gemeinde eine Förderung aus Lottomitteln in Höhe von 15 000 Euro bewilligt bekommen. 12 000 Euro gibt das Landesministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft aus seinem Lotto-Sonderfonds. 3000 Euro steuert die Gemeinde Stechow-Ferchesar als Eigenanteil bei. Die Gemeinde nutzt die Lottomittel zur Anschaffung von Fitnessgeräten für Senioren, die auf dem 2300 Quadratmeter großen Mehrgenerationsplatz neben dem Gemeindezentrum aufgestellt werden. Dafür werden derzeitig seitens der Bauverwaltung im Amt Nennhausen alle notwendigen Ausschreibungen vorbereitet, erläutert Bürgermeister Michael Spieck den aktuellen Arbeitsstand. Das Ziel ist klar vorgegeben. Die Umsetzung muss noch 2015 erfolgen. So hat es das Ministerium mit der Bewilligung der Lottomittel vorgegeben. „Wir werden das auch schaffen“, sagt Bürgermeister Spieck.

2014 wurde der Spielplatz geschlossen

Nach den Kindern kommen damit auch die Senioren zur ihrem Recht auf aktive Freizeitgestaltung auf dem Mehrgenerationsplatz. Das Objekt und seine Idee selbst sind ein Gemeinschaftswerk von Generationen und vieler mitwirkender Akteure. Begonnen hat alles 2014 mit einer schockierenden Nachricht für die rund 60 Kinder im Dorf. Ihr Spielplatz am alten Stadtweg musste aus Sicherheitsgründen geschlossen werden. Die Anfang der 1990er Jahre aufgestellten Spielgeräte aus Holz waren zu marode, um noch gefahrlos genutzt werden zu können.

Treffpunkt für alle Einwohner

Stechow ohne einen öffentlichen Spielplatz war für viele Einwohner unvorstellbar und abfinden wollte sich damit schon längst niemand. Weil neben dem gerade eingerichteten Gemeindezentrum im Eichenweg eine große Wiese ungenutzt war, entstand die Idee hier nicht nur neue Spielgeräte aufzustellen, sondern einen Erholungs- und Fitnesstreffpunkt für alle Einwohner zu schaffen. Um die Idee umsetzten zu können, begannen Eltern, Abgeordnete, Vereine und Ortsbeirat Geld zu sammeln für einen Mehrgenerationsplatz. Stolze 5000 Euro kamen mit der Zeit zusammen. Die Gemeinde gab trotz angespannter Haushaltslage 20 000 Euro und nun zusätzlich noch die Eigenanteile für die Lottoförderung.

Firmen spendeten Sand

Firmen unterstützten Einwohner bei Arbeitseinsätzen mit Technik und stellten kostenlos Sand zu Verfügung für einen neuen Spielplatz. Erste Spielgeräte wurden von den Spenden und Haushaltsmitteln der Gemeinde angeschafft und im Sommer mit einem Kinderfest eingeweiht. Alles Geld wurde nicht ausgegeben. Die Gemeinde wird einer Schätzung des Bürgermeisters zufolge am Jahresende noch etwa 6000 Euro in ihrer Kasse haben für den Mehrgenerationsplatz. Das Geld wird zweckgebunden für dessen weitere Gestaltung in den Haushalt 2016 überführt.

Von Norbert Stein

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