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Havelland Sportanlagen-Bau in Rathenow hat begonnen
Lokales Havelland Sportanlagen-Bau in Rathenow hat begonnen
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17:26 10.08.2016
Hans-Jürgen Lemle im Bagger startete die Bauarbeiten in der Schleusenstraße. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Der Bau einer neuen Schulsportanlage in der Rathenower Schleusenstraße hat begonnen. Am Mittwochvormittag startete Rathenows Vize-Bürgermeister Hans-Jürgen Lemle die Bauarbeiten, indem er die Schaufel eines Baggers unter Anleitung des Fahrer beherzt in den Boden rammte. Läuft alles nach Plan, soll bis Ende Oktober auf der Freifläche neben der Duncker-Oberschule ein Multifunktionsplatz entstehen, der nicht nur der Oberschule zur Verfügung stehen wird, sondern auch den Weinbergschülern.

Lemle bezeichnete das Vorhaben als wichtigen Baustein im Stadtumbauprogramm, mit dessen Hilfe in den vergangenen Jahren viele Bau- und Sanierungsvorhaben in der Rathenower Innenstadt verwirklicht worden seien. Und dabei gehe es nicht nur um die Aufwertung von Gebäuden, sondern auch um die Verbesserung der städtischen Infrastruktur. Der Bau der Sportanlage erfülle genau diesen Zweck.

425 000 Euro werden für die neue Sportanlage ausgegeben. Bund, Land und Stadt tragen je ein Drittel der Kosten, der städtische Eigenanteil liegt somit bei 142 000 Euro. Sollte es nicht zu unvorhersehbaren Bauverzögerungen kommen, kann die Anlage Ende Oktober in Betrieb genommen werden.

Für die Planer ist das Projekt eine Herausforderung. Denn das Grundstück, auf dem einst die Konsum-Bäckerei stand, ist zu klein, um darauf einen klassischen Sportplatz mit 400-Meter-Bahn und den üblichen Nebenbereichen anzulegen. Stattdessen muss der enge Raum effektiv genutzt werden. Was, wenn man die Pläne anschaut, gelingen wird. Auf der Fläche untergebracht werden: Eine 65 Meter Kunststoffbahn für Kurzsprints, ein Basketballplatz, ein Mehrzweckspielfeld und eine Weitsprunggrube. Für längere Läufe ist eine schmale Kunststoffbahn vorgesehen, auf der die Anlage umrundet werden kann. Diese Bahn soll rund 180 Meter lang werden.

Thomas Winterfeldt, Leiter der Duncker-Oberschule, bedankte sich bei der Stadt für die Investition. Künftig sei der Weg für Schüler zu der Außensportanlage angenehm kurz. Und um diesen Weg tatsächlich so kurz wie möglich zu halten, wird vom Platz ein direkter Zugang in die angrenzende Duncker-Turnhalle mit den Sanitärräumen eingerichtet. Seine kurze Dankesrede schloss Thomas Winterfeldt mit einem Versprechen: „Wir werden uns Mühe geben, die Sportanlage lange in gutem Zustand zu erhalten.“

Von Markus Kniebeler

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