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Havelland Sportboothäfen für Rathenow und Albertsheim?
Lokales Havelland Sportboothäfen für Rathenow und Albertsheim?
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07:43 06.06.2016
Das Gelände am Stadtkanal, auf dem die Marina entstehen könnte. Quelle: Markus Kniebeler
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Rathenow

Es war ein Samstag im vergangenen Sommer, als am Alten Hafen in Rathenow das passierte, was Autofahrer von der Straße kennen: Es staute sich. Freizeitkapitäne suchten verzweifelt nach einem Anlegeplatz, doch der gesamte Hafen war belegt. Viele machten kehrt, um anderswo fündig zu werden.

Jens Hubald, Leiter des Sachgebietes Stadtentwicklung im Rathenower Bauamt, kennt das Problem seit Jahren. „Der Wassertourismus boomt“, sagt er. Aber die Infrastruktur an der Unteren Havel entwickle sich nicht schnell genug, um den Bedarf zu decken. Deshalb habe die Stadt schon vor Jahren Pläne entwickelt, am Stadtkanal einen Sportboothafen einzurichten. Zu diesem Zweck sei der Garagenkomplex am westlichen Ende der Kleinen Waldemarstraße abgerissen worden. Die Suche nach einem Investor, der dort tätig werden wolle, habe man noch nicht aufgegeben. „Es melden sich immer wieder Interessenten bei uns“, so Hubald. Zu einem Vertragsabschluss sei es noch aber noch nicht gekommen.

Zwischenzeitlich macht sich ein privater Investor daran, an einer anderen nicht weit entfernt liegenden Stelle, ein ähnliches Projekt zu realisieren. In Albertsheim soll der alte Dreiseitenhof zu einem touristischen Anziehungspunkt ausgebaut werden. Zum Konzept gehört der Bau einer Sportboothafens mit Liegeplätzen für Motorboote und einem Biwakplatz für Paddler.

Mehr Anlegeplätze könnten nicht schaden: Reger Sportbootverkehr am Alten Hafen Rathenow. Quelle: Markus Kniebeler

Die Frage, ob diese Pläne das Stadtkanalprojekt gefährden könnten, verneint Hubald vehement. „Der Bedarf für zwei Anlagen ist auf jeden Fall da“, sagt er. Deshalb werde die Stadt das Vorhaben Albertsheim positiv begleiten. Und gleichzeitig versuchen, die Stadtmarina voranzubringen. Hubald hat bei seiner Argumentation nicht nur die Stadt Rathenow im Blick, sondern die gesamte Untere Havel. „Je enger das Netz der Anlegemöglichkeiten gestrickt ist, desto attraktiver wird das Revier für Wassersporttouristen.“ Am Beispiel der Müritz etwa könne man sehen, wie wichtig eine gute Infrastruktur für die wassertouristische Entwicklung sei.

Allerdings sind beide Hafenprojekte, das gibt Hubald zu, derzeit noch weit davon entfernt, verwirklicht zu werden. Für das Stadtkanalgrundstück wird noch ein Investor gesucht. Den gibt es für das Marina-Projekt Albertsheim zwar schon. Aber bevor dort der Grundstein gelegt wird, sind noch eine Menge rechtlicher Hürden zu überwinden. „Immerhin gibt es Bewegung in der Angelegenheit“, sagt Hubald. Und damit hat er recht.

Die Stadtmarina-Idee

Die freie Fläche am westlichen Ende der Kleinen Waldemarstraße ist Eigentum der Stadt Rathenow. Die Ideee, dort einen Spotrboothafen anzulegen wurde vor Jahren geboren, als sich Bürger in der Initiative „Rathenow 2020“ über die künftige Entwicklung der Stadt Gedanken machten.

Um das Grundstück für Investoren attraktiv zu machen, ließ die Stadt im Jahr 2014 die rund 200 alten Garagem auf dem Grundstück abreißen. Außerdem wurde am Wasser ein Uferweg für Spaziergänger angelegt.

Die Stadt selbst sieht sich nicht in der Lage, das Marina-Projekt in Eigenregie zu verwirklichen. Ziel ist es einen Privatinvestor zu finden, der das touristische Potenzial erkennt und die Marina-Pläne eigenverantwortliche verwirklicht.

Von Markus Kniebeler

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