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Havelland Sportfischer wollen Zuschuss für Wegebau
Lokales Havelland Sportfischer wollen Zuschuss für Wegebau
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00:18 12.06.2017
Die Premnitzer Sportfischer wollen den bislang unbefestigten Weg zu ihrem Vereinsheim pflastern lassen. Quelle: Bernd Geske
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Premnitz

Es war schnell klar, warum der Ausschuss für Soziales und Finanzen der Stadtverordnetenversammlung Premnitz seine Sitzung am Mittwochabend im Vereinsheim des Sportfischervereins abhielt: Die Angler möchten einen Weg bauen lassen und dafür von der Stadt einen Zuschuss bekommen. Als der Vereinsvorsitzende Reinhard Seiß das Projekt vorstellte, hörte sich alles sehr sinnvoll an, doch Kämmerin Regine Peters sagte bald: „Investitionen auf fremden Grund und Boden sind für uns verboten.“ Mit dem gewünschten Zuschuss werde es schwierig.

In Vorbereitung der Buga hatte der Sportfischerverein, dessen Gelände im Osten an das Gartenschaugelände grenzte, im Jahr 2014 eine ansprechende Baumaßnahme realisieren können. Um das Gelände als Anlaufpunkt für Wasserwanderer interessanter zu machen, wurden an beide Giebel des Vereinsheims Anbauten gesetzt. Die eine Seite bekam Sanitäranlagen und eine kleine Küche, die Wassertouristen mit dem Einwerfen von 50 Cent fortan für sich nutzen können.

Im Jahr 2016 sind rund 500 Wasserwanderer gezählt worden

Wie Siegfried Wendland, Schatzmeister der Sportfischer, berichtete, hat der Verein einen Aufschwung erlebt, was die Wasserwanderer betrifft. Im Laufe des Jahres 2016 seien rund 500 Besucher dieser Art auf dem Gelände gezählt worden. In diesem Jahr seien es auch schon 100 gewesen. Das Gelände des Sportfischervereins sei für Wassertouristen eine „feste Größe“ geworden, befand Siegfried Wendland. Die Aufwertung des Geländes sei vor der Buga begonnen worden, nun sollte man auch die Möglichkeit finden, die Finanzierung des gewünschten Weges zu ermöglichen.

Der Sportfischerverein hat für den Wegebau bereits einen Bauantrag gestellt, der auch schon genehmigt worden ist. Wie Reinhard Seiß sagte, wird die Bausumme bei wenigstens 15 000 Euro liegen. Die Pflasterung des bislang unbefestigten Weges sei wichtig, erklärte er, damit das Gelände auch bei schlechterem Wetter besser begehbar sei. Es gebe auch Rollstuhlfahrer beim Verein, die das Heim dann barrierefrei erreichen könnten. Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) habe dem Verein mitgeteilt, berichtete Reinhard Seiß, dass es möglich sei, über ein Tourismusförderprogramm des Landkreises 50 Prozent der Kosten zu bekommen. Er ergänzte: „7000 bis 8000 Euro können wir alleine aber nicht stemmen.“ Dann knüpfte er den Wunsch an, 3000 bis 5000 Euro dafür in der Prioritätenliste der Stadt für 2018 einzuplanen.

Der Verein hat 92 Mitglieder, davon zehn Kinder und Jugendliche

Die Investitionen des Jahres 2014 auf dem Sportfischergelände sind erst möglich geworden, nachdem die Stadt dem Verein das Grundstück mit einem Erbbauvertrag übertragen hatte. „Investitionen auf fremden Grund und Boden sind nicht zuschussfähig“, bekräftigte Regine Peters wiederholt und verriet: „Alle Investitionen werden genau geprüft.“ Die Verwaltung sei am Thema dran und untersuche, wie etwas möglich wäre.

Der Sportfischerverein hat derzeit 92 Mitglieder, davon zehn Kinder und Jugendliche, und ist damit nach dem TSV Chemie der zweitgrößte Verein der Stadt. Er richtet jedes Jahr vier Meisterschaften für den Kreissportfischerverband aus. Gegründet 1948, feiert er im nächsten Jahr sein 70-jähriges Bestehen.

Von Bernd Geske

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