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Vereine erhalten auch 2016 finanzielle Hilfe

Förderung aus dem "Goldenen Plan Havelland" Vereine erhalten auch 2016 finanzielle Hilfe

Schon seit Jahren hilft der Landkreis Havelland den Sportvereinen bei der Finanzierung von großen und kleinen Aufgaben. Den Ausschlag gab einst ein Bundesprogramm, der „Goldene Plan Ost“. Inzwischen hält der Kreis Geld im „Goldenen Plan Havelland“ zur Verfügung. Und mit diesem Geld werden auch 2016 wieder lokale und regionale Sportvereine unterstützt.

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Das Havelland ist ein sportlicher Landkreis – hier ein Motiv vom alljährlichen Rathenower Drachenbootrennen.
 

Quelle: Heike Wilisch

Rathenow.  Verfolgt man Kreistagsdebatten, Ausschusssitzungen und Parteitreffen, so gibt es im Landkreis Havelland offenbar nur ein Thema – die Bewältigung des Flüchtlingsansturms. Doch das ist längst nicht alles, was im Haushalt des Landkreises Havelland steht. Nur ein Teil des Geldes muss für Flüchtlingsversorgung und Flüchtlingsunterkünfte aufgebracht werden. Nach wie vor gibt es die freiwilligen Programme, die der Landkreis in den vergangenen Jahren nach nund nach aufgelegt hat.

Vorhaben bei Sportvereinen im Fokus

Eine herausragende Stellung hat in dem Zusammenhang der „Goldene Plan Havelland“. Mit diesem Geld werden Vorhaben und Investitionen von Sportvereinen unterstützt. Das Geld wird zumeist in der ersten Hälfte des laufenden Jahres verteilt. Im zu Ende gehenden Jahr waren die Geldsummen, die ausgereicht wurden, in erster Linie für Vereine gedacht, die eine eigene Anlage pflegen müssen.

Geld aus dem Goldenen Plan wird es auch 2016 geben. Bei der Mitgliederversammlung des Kreissportbundes Havelland in diesem Jahr hatte Landrat Burkhard Schröder unterstrichen, wie wichtig ihm die Förderung des Sports und der Sportvereine ist. Allerdings gibt eine Grenze: der Landkreis muss es sich leisten können.

Und das konnte er in den vergangenen Jahren immer. Mit einem ausgeglichenen Haushalt war es einfach, freiwillige Aufgaben zu schultern. Dazu kam die Unterstützung der Mittelbrandenburgischen Sparkasse mit ihren Vereinszuschüssen.

Eigenes Referat für die Abwicklung

Für die richtige Abwicklung sorgt in der Kreisverwaltung Eckhard Wilke aus Rhinow. Er ist Sachbearbeiter Sport im Referat für Kultur, und Sport bei Bruno Kämmerling.

Den „Goldenen Plan Havelland“ gibt es also weiter. Das ist auch deshalb ein Glück, weil es nach wie vor Sportstätten gibt, die noch saniert werden müssen. Gerade in Rathenow gibt es aber einige gute Beispiele, wie dieses Programm des Landkreises wirkt. Zum Beispiel das Wassersportgelände oder die Fußballstadien.

Neben dem Sportplan existieren weitere Programme, zum Beispiel auch zur Ausstattung von Schulen oder zur Unterstützung von Tourismusprojekten.

Ein sportlicher Landkreis

Die Menschen, die im Landkreis Havelland leben, sind ein sportliches Volk. 82 Prozent der Befragten sind in irgendeiner Form sportlich unterwegs. Daraus lässt sich allerdings noch lange nicht ableiten, dass jeder Havelländer Sport im Verein betreibt.

Zwei Drittel ziehen es vor, allein zu radeln, zu spazieren oder zu joggen. Sie sind weder in Vereinen organisiert noch wollen sie sich in Wettkämpfen messen. Dieses Verhalten ist kein reiner Havelland-Trend, man kann das in ganz Deutschland beobachten. Immer mehr Menschen wollen individuell, privat organisiert und bewegungsorientiert Sport treiben.

Radfahren ist die beliebteste Bewegungsform, gefolgt von Laufen und Fitnesstraining. Auch Fußballspielen, Tanzen, Spazieren und Schwimmen liegen weit vorn. Das sieht deutschlandweit betrachtet sehr ähnlich aus. Allerdings würde der Schwimmsport vermutlich weiter vorn liegen, wenn es mehr Möglichkeiten dafür gebe. Die einzige Schwimmhalle des Landkreises befindet sich in Rathenow.

Großes Interesse an den Daten hat auch der Kreissportbund. Jörg Wartenberg, Vorsitzender des KSB hat dies bereits verdeutlicht. Bei genauer Betrachtung der Befragungsergebnisse fällt auf, dass zwar sehr viele Frauen sportlich aktiv sind, aber nur jede zweite Frau (52 Prozent) treibt so viel Sport, dass es auch gesundheitlich relevant ist.

Von Joachim Wilisch

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