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Havelland Sprung in die Endrunde knapp verpasst
Lokales Havelland Sprung in die Endrunde knapp verpasst
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14:47 28.06.2015
Diese vier Debattierer vertraten im Bundesfinale Brandenburg: Maximilian Baus (v.l.), Julia Steinmetz sowie die beiden Schüler des Lise-Meitner-Gymnasiums Falkensee Carl Nowak und Carl Finke. Quelle: privat
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Berlin/Falkensee

Am Wochenende fand in Berlin die Endrunde des Bundeswettbewerbs „Jugend debattiert“ statt. Dort maßen sich die 64 besten Nachwuchs-Rhetoriker aus ganz Deutschland miteinander und debattierten sehr anspruchsvolle Themen. Gestritten wurde unter anderem über den Abschluss des Freihandelsabkommens TTIP und die Einführung von Körperkameras für Polizisten. Die beiden Falkenseer Teilnehmer am Bundeswettbewerb Carl Nowak (15) und Carl Friedrich Finke (17) vom Lise-Meitner-Gymnasium Falkensee erreichten in ihrer Altersklasse jeweils den siebten Platz und verpassten den Sprung in die Finalrunde um nur einen Punkt. Zuvor hatten sie sich gegen rund 200.000 Schüler, die von fast 8000 Lehrkräften an über 1000 Schulen trainiert wurden, durchgesetzt. Obwohl die beiden nur knapp am ganz großen Wurf vorbeigeschrammt sind, werten sie ihre Teilnahme am Wettbewerb als großen Erfolg. “Am Ende des Tages gewinnt man vor allem an sprachlicher Erfahrung und an Fähigkeiten, die in der Schule und darüber hinaus nützlich sind. Dabei ist es egal, ob man zu den Siegern zählt oder nicht”, bringt es Carl Finke auf den Punkt.

In der Altersgruppe 1 (Klasse 8 bis 10) gewann am Ende Lotte Jäger (15) von der Martin-Luther-Schule Rimbach in Hessen. In der Altersgruppe 2 (Klasse 11 bis 13) konnte sich Antonia Stille (18) vom Gymnasium Othmarschen in Hamburg durchsetzen. Bei den Jüngeren lautete das Thema in der Finalrunde „Sollen sich Jugendliche unter 16 Jahren nur bis 23 Uhr allein im Freien aufhalten dürfen?“ Die Älteren befassten sich mit der Frage „Sollen religiöse Bilderverbote von den Medien beachtet werden?“

Von Markus Kollberg

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