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Staatsschutz ermittelt gegen Ex-Trainer

Falkensee: Vorwürfe wegen rechter Hetze auf Facebook Staatsschutz ermittelt gegen Ex-Trainer

Der Staatsschutz ermittelt gegen den Ex-Fußballtrainer aus Falkensee, der im Netzwerk Facebook rechte Hetzbeiträge geteilt und mit einem Luftgewehr posiert hatte. Dieses Bild hatte er unter anderem mit „Tötet sie gleich alle“ kommentiert. Der Trainer war bis vor Kurzem bei der Frauenspielgemeinschaft Falkensee (FSG).

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Ein Fußballtrainer vom SV Falkensee-Finkenkrug steht in der Kritik. Er hatte über Monate rechte Beiträge im Internet geteilt.

Quelle: dpa

Falkensee. Der Staatsschutz ermittelt gegen den Ex-Trainer, der im Netzwerk Facebook rechte Hetzbeiträge geteilt und mit einem Luftgewehr posiert hatte. Dieses Bild hatte er unter anderem mit „Tötet sie gleich alle“ kommentiert ( MAZ berichtete). „Es wird geprüft, ob hier ein strafbarer Sachverhalt vorliegt“, teilte Polizeisprecherin Jana Birnbaum mit. Der Trainer war bis vor Kurzem bei der Frauenspielgemeinschaft Falkensee (FSG), die vom SV Falkensee-Finkenkrug und Blau-Gelb Falkensee betrieben wird. Dass er nicht mehr Trainer ist, liege aber nicht an den Vorwürfen gegen ihn. Laut Angaben des SV Falkensee-Finkenkrug hatte der Trainer sein Amt niedergelegt, weil er keine Lust mehr habe, da eine weitere Mannschaft gegründet werde. Das hatte die Vereinsvorsitzende Barbara Richstein kürzlich erklärt.

Sven Steller, Leiter der Abteilung Fußball bei FF, bezeichnet die Beiträge des Ex-Trainers als „ohne Zweifel verurteilungswert“. Der Verein, so Steller, wende sich mit allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten gegen Fremdenhass, Ausgrenzung, Gewaltverherrlichung und links- wie rechtsradikale Ansichten. Er gebe Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen jedweder Herkunft, Geschlecht oder Neigung eine sportliche und soziale Heimat. „Der SV FF wurde für sein Wirken diesbezüglich auch ausgezeichnet und lebt seither in allen Bereichen nach strengen Maßstäben“, so Sven Steller.

Der FF-Abteilungsleiter bezeichnet den Ex-Coach in einer Falkensee-Gruppe im Facebook indes als einen „netten, fachlich guten Trainer“. „Wir sollten dann einfach mal ohne Vorwürfe Gespräche führen, den Jungen mal ins Flüchtlingsheim mitnehmen, sich ein Bild davon machen lassen oder, oder, oder“. Gerne, so Steller, helfe er bei der Vermittlung und Organisation.

Von MAZonline

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