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Stadt Premnitz darf Förderantrag stellen

Umbau des Kulturhauses Stadt Premnitz darf Förderantrag stellen

Das aktuelle Auswahlverfahren der Lokalen Aktionsgruppe Havelland für das Leader-Förderproramm ist für die Stadt Premnitz mit einer guten und einer weniger guten Botschaft ausgegangen. Der Umbau des Kulturhauses Liebigstraße in ein Bürgerhaus ist befürwortet worden, doch die Installation einer Tartanbahn im Stadion der Chemiearbeiter wurde nicht ausgewählt.

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Jetzt kann man darüber reden: Für den Umbau des Kulturhauses Liebigstraße in ein Bürgerhaus darf die Stadt Fördermittel beantragen.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Mit einer guten und einer weniger guten Botschaft ist das aktuelle Projektauswahlverfahren der Lokalen Aktionsgruppe Havelland für Premnitz ausgegangen. Der Umbau des Kulturhauses Liebigstraße in ein Bürgerhaus ist ausgewählt worden, mit Fördergeldern aus dem Leader-Programm bedacht zu werden. Die Stadt Premnitz ist nun berechtigt, einen Förderantrag zu stellen. Weniger schön: Das Ersetzen der alten Aschenbahn im Stadion der Chemiearbeiter durch eine Tartanbahn, was die Stadt auch eingereicht hatte, hat es nicht in die neun ausgewählten Projekte geschafft.

Der Saalbereich des Kulturhauses Liebigstraße soll nun in einem ersten Bauabschnitt so umgestaltet werden, dass der Jugendklub Preju einziehen kann. Wie die Premnitzer Fachbereichsleiterin Carola Kapitza erklärt, will die Stadt dafür im März den Bauantrag stellen. Denn wenn der Förderantrag auf Leader-Mittel gestellt wird, muss damit zusammen die Baugenehmigung eingereicht werden. Sie gehe davon, dass im Sommer alle Unterlagen beim Fördermittelgeber eingereicht werden können, teilt Carola Kapitza mit. Das lasse darauf hoffen, dass noch im Herbst des Jahres mit den Bauarbeiten im Kulturhaus begonnen werden könne.

75 Prozent der Bausumme sind Fördermittel

Im Grund genommen werden die geplanten Arbeiten im Saalbereich nicht sehr aufwendig sein. Als Bausumme sind 150 000 Euro vorgesehen, 75 Prozent davon würden Fördermittel sein. Das alte Parkett im Saal wird entfernt und durch einen neuen Boden ersetzt. Es werden ein paar Trockenbauwände eingezogen und einige mobile Stellwände installiert. Die Decke soll ein Stück tiefer abgehängt werden. Im künftigen Büro der Klubleitung sowie in der Toilette und der Küche sind noch einige Arbeiten erforderlich und zuletzt wird der gesamte Bereich dort renoviert. Im nächsten Jahr sollten alle Arbeiten abgeschlossen sein.

Weniger erfreulich, aber noch nicht völlig traurig sieht es für die gewünschte Tartanbahn aus. Wie Carola Kapitza erklärt, hat das von der Stadt vorgelegte Projekt von der Lokalen Aktionsgruppe nicht die erforderliche Punktzahl bekommen, um zu den auserwählten Vorhaben gehören zu können. Die Stadt darf aber für das Projekt bis zum 31. Mai noch einmal einen Antrag einreichen.

Projektskizze für die Tartanbahn wird erneut eingereicht

Es soll versucht werden, die Unterlagen so maßgeschneidert abzufassen, damit das Vorhaben mehr Punkte erhalten kann. Die Lokale Aktionsgruppe hat der Stadt Premnitz ein Gespräch dazu angeboten, wie deren Antrag verbessert werden kann. Diese Gelegenheit soll auch genutzt werden. Als wichtigstes Merkmal müsse für das Projekt die Multifunktionalität nachgewiesen werden, erklärt die Fachbereichsleiterin.

Die Stadt müsse zeigen, dass nicht allein die Leichtathleten des TSV Chemie Premnitz künftig die Tartanbahn nutzen würden. Es sei glaubhaft zu machen, dass so eine Kunststoffbahn auch für andere Bevölkerungsgruppen attraktiv ist. Vertreter der Stadt wollen mit dem Sportverein noch einmal reden und dann noch einmal einen Antrag stellen.

Der nächste Stichtag zum Einreichen der Unterlagen ist der 31. Mai. Der Vorstand der LAG Havelland beurteilt die Projektskizzen auf seiner Sitzung am 13. Juni ein erstes Mal und fällt dann auf seiner Sitzung am 6. September die Entscheidung. Wenige Tage später wird die Stadt dann die Mitteilung erhalten, ob die Tartanbahn diesmal mit aufgenommen worden ist.

Von Bernd Geske

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