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Havelland Stadt übernimmt die Weinberg-Pflege
Lokales Havelland Stadt übernimmt die Weinberg-Pflege
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00:30 29.11.2015
Pflegebedürftig: Die Flächen rund um den Rathenower Bismarckturm. Quelle: T. Uhlemann
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Rathenow

Wer sich daran erinnert, wie der Weinberg vor der Bundesgartenschau aussah, der wird vor allem Bilder der Wildnis vor seinem Auge haben. Zugewucherte Freiflächen, ein verwirrendes Wegesystem, und ein mehr oder weniger schmuckloses Areal rund um den Bismarckturm – das war über Jahrzehnte der Status Quo. Doch dann wurde alles anders. Im Vorfeld der Bundesgartenschau wurde das rund 16 Hektar große Areal einer millionenschweren Schönheitskur unterzogen. Die Wege wurden neu gestaltet, Rasenflächen angelegt, Sichtachsen wiederhergestellt, ein spaktkulärer Spielplatz aus dem Boden gestampft. Vor allem die Flächen rund um den Bismarckturm erlebten eine enorme Aufwertung: Der Senkgarten wurde überarbeitet, ein Steingarten neu angelegt, und die Sonnenterrasse mit aufwendigen Beeten verschönt.

Damit von dieser Schönheit, die bei Buga-Besuchern großen Anklang fand, etwas bewahrt wird, soll dem Areal künftig mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden als in der Zeit vor der Gartenschau. „Wir werden es natürlich nicht schaffen, das Buga-Niveau zu halten“, hat Rathenows Vize-Bürgermeister Hans-Jürgen Lemle immer wieder betont. Der aufwendige Wechselflor sei nicht zu finanzieren, die Dahlienarena etwa habe man wieder in eine Grünfläche zurückverwandelt. Doch davon abgesehen sei es das Ziel der Stadt, die Werte, die auf dem Weinberg geschaffen worden seien, zu schützen und zu pflegen.

170000 Euro werden zu diesem Zweck pro Jahr bereitgestellt. Von diesem Geld wird nach Auskunft von Rathenows Bauamtsleiter Matthias Remus das Personal des städtischen Betriebshofs aufgestockt. Vier Mitarbeiter werden sich ab dem kommenden Jahr um die Pflege des Weinbergs kümmern.

Die Aufgaben sind vielfältig: die Beete um den Bismarckturm müssen gepflegt werden, das Spielparadies Echsenland ist in Ordnung zu halten, die Wege sind zu säubern und im Winter von Eis und Schnee zu befreien, Rasen ist zu mähen, Hecken sind zu schneiden und es muss ein Schließdienst organisiert werden, der die Tore zum Weinberg morgens auf- und abends wieder zusperrt. „Die Mitarbeiter werden sich über mangelnde Arbeit nicht beklagen können“, sagt Remus.

Der ursprüngliche Plan, die Weinbergpflege dem Optikpark zu übertragen, wurde übrigens fallen gelassen. „Wir haben festgestellt, dass die Betriebshoflösung die günstigste und effektivste Variante ist“, sagt der Bauamtsleiter. Auch wenn der Optikpark die Sache fachlich ohne Zweifel gut hinbekommen hätte.

Der Rathenower Weinberg

Das Areal auf dem Weinberg, das Buga-Kulisse war, ist rund 16 Hektar groß. Der Buga-Zaun bleibt stehen, die Eingangstore werden morgens geöffnet und abends verschlossen. Der Eintritt auf das Gelände kostet nichts.

Der Zaun rund um die Spielllandschaft Echsenland ist stabiler als die restliche Umzäunung. So sollen die wertvollen Spielgeräte noch besser vor Vandalismus geschützt werden.

Von Markus Kniebeler

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