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Havelland Pro-Kopf-Zuschuss für Kinder wird gesenkt
Lokales Havelland Pro-Kopf-Zuschuss für Kinder wird gesenkt
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02:15 17.03.2017
Wenn Kinder und Jugendliche in der Havellandhalle trainieren, sinkt der Pro-Kopf-Zuschuss für den Verein. Quelle: Christin Schmidt
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Rathenow

Zwar beschloss der Stadtverordnetenausschuss die Sportförderrichtlinie der Stadt Rathenow mit fünf Stimmen. Bei vier Enthaltungen war die Zahl derer, die offenbar etwas an dem Papier auszusetzen haben, doch noch groß. 26 Euro bekommen Rathenower Sportvereine in Zukunft für jedes Kind, das hier angemeldet ist.

Schwierig wird es, wenn die Vereine mit ihren Kindern und Jugendlichen städtische Hallen nutzen. Das kostet nichts und ist – so Jörg Zietemann – ein geldwerter Vorteil gegenüber den Kindern aus den Vereinen, die ein eigenes Gelände haben – zum Beispiel der Wassersportverein Kanu. Darum wird der Pro-Kopf-Zuschuss für Kinder an Vereine, die städtische Hallen nutzen, gemindert. Wenn das ganze Jahr in der Halle trainiert wird, um die Hälfte. Wenn Hallenzeiten nur im Winter anfallen, um 25 Prozent.

Das ist nicht neu, sagte Jörg Zietemann am Tag nach der Sitzung des Ausschusses im Gespräch mit dieser Zeitung. „Das war vorher schon so.“ Ziel sei, alle Vereine und alle Kinder gleich zu behandeln. Bisher habe das gut funktionieret. Bei der Ausschusssitzung gab es allerdings Fragen. Die Stadtverordneten wollen bis zum kommenden Jahr Ausgaben und Abrechnung genau unter die Lupe nehmen.

Integriert in die Satzung ist nun auch der FSV Optik Rathenow. Er bekommt eine Gesamtförderung von 50 000 Euro. Dies ist in der Satzung gesondert geregelt. Denn diese Vereinsförderung ist nicht nur für den Pro-Kopf-Zuschuss der Kinder und Jugendlichen gedacht sondern auch für die Unterhaltung und Pflege des Sportgeländes. Das müsste ansonsten die Stadt selber machen.

Und weil das nun so geregelt ist, wurde bei der Sitzung des Ausschusses auch der Pachtvertrag mit dem FSV Optik für die Nutzung des Volkssportparkes Vogelgesang geändert. Der Zuschuss zur Unterhaltung des Geländes ist hier nicht mehr enthalten. Auch der Pachtzins wurde verändert.

Besonders wichtig ist für den FSV aber, dass er darauf hoffen kann, dass nun die Schwierigkeiten mit dem Finanzamt geklärt werden. Weil in den Zuschüssen zur Geländeunterhaltung keine Mehrwertsteuer zusätzlich ausgewiesen war, gibt es nun Nachforderungen des Finanzamtes. Das ist übrigens ein Umstand, der zurzeit viele Vereine in der Region betrifft. Mit Hilfe eines Darlehens soll der FSV die Forderungen der Finanzbehörden erfüllen können. Darüber verhandelten die Stadtverordneten in nicht öffentlicher Sitzung. Wie aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren war, wurde dem Vorschlag der Stadt zugestimmt.

Am Mittwoch hat die Stadtverordnetenversammlung diese Themen zu bewältigen.

Von Joachim Wilisch

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