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Stadt erschließt neue Flächen für Eigenheime

Premnitz Stadt erschließt neue Flächen für Eigenheime

In Premnitz gibt es zu wenig Flächen, auf denen Eigenheime gebaut werden können. Weil mehrere Betriebe im Industriepark in nächster Zeit Erweiterungen planen, ist aber die Nachfrage gestiegen. Darum will die Stadt nun neue Bereiche erschließen, um sie für die Eigenheimbebauung bereit zu stellen. Es um geht Flächen an der Makarenkostraße und im Bereich Bergstraße/Bunsenstraße.

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Hier an der Bergstraße möchte Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) bald neue Flächen für den Eigenheimbau anbieten können.

Quelle: Bernd Geske

Premnitz. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Stadt Premnitz selbst so gut wie keine Flächen für die Eigenheimbebauung besitzt, wenn man die Ortsteile Döberitz und Mögelin ausklammert. Bürgermeister Ralf Tebling (SPD) berichtet aber von einer steigenden Nachfrage. Es gebe Betriebe im Industriepark, die Erweiterungen planen, teilt er mit, diese haben Interesse an Grundstücken, auf denen ihre Beschäftigten Eigenheime bauen können.

Auf den Flächen könnten bis zu 100 Eigenheime gebaut werden

Deshalb treibt man in der Verwaltung verschiedene Pläne voran, um Flächen zu erschließen, auf denen theoretisch in gar nicht ferner Zukunft bis zu 100 Eigenheime gebaut werden könnten. Da ist zuerst das eher kleine Gebiet an der Makarenkostraße, auf dem früher Wohnheime waren, die dann leer standen, verfielen und vor ein paar Jahren abgerissen wurden. Weil sich das Grundstück im Eigentum der Stadt befindet und das Gebiet bereits für die Wohnnutzung ausgewiesen ist, geht man in der Verwaltung davon aus, dass noch im Laufe dieses Jahres dort Grundstücke für vier bis fünf Eigenheime verkauft werden können. Dann könnte gebaut werden.

Auf der anderen Seite der Makarenkostraße hat die Stadt vor kurzem ein Waldgebiet von rund 10 000 Quadratmetern gekauft. Nun soll der Flächennutzungsplan der Stadt für diesen Bereich auf Wohnen geändert werden. Je nachdem, wie viel Wald die Stadt dort stehen lassen möchte und wie groß die einzelnen Parzellen ausfallen, könnte dort Platz für beispielsweise zehn Eigenheime geschaffen werden.

Ein „junges Wohnquartier“ im Bereich Berg- und Bunsenstraße

Dann gibt es noch einen Plan für ein ziemlich großes Gebiet. Bürgermeister Ralf Tebling spricht von einem „jungen Wohnquartier“ im Bereich von Berg- und Bunsenstraße. Zählt man alle Flächen dort zusammen, würde das stattliche 55 000 Quadratmeter ergeben. Der Platz würde theoretisch reichen, um gut 80 Eigenheime zu bauen. Eine beeindruckende Vision. Frei von Bestandsgebäuden sind die Flächen ja schon, weil dort im Rahmen des Stadtumbaus verschiedene Wohnblöcke abgerissen worden sind. Die Stadt will nun für das Gebiet einen neuen Bebauungsplan erstellen, um dadurch zu regeln, wo und wie dort Eigenheime neu errichtet werden können.

Es gibt aber noch eine wichtige Frage zu klären. Die Wohnungsbaugenossenschaft WBG, die im genannten Bereich Flächen besitzt, hat sich noch nicht festgelegt, was sie damit machen will. „Es ist wichtig, dass die WBG mitzieht, wenn es um die Eigenheimbebauung geht“, stellt Ralf Tebling fest. Er habe die Hoffnung, dass im Interesse der Stadt eine Lösung gefunden wird.

Von Bernd Geske

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