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Stadt muss Neubürgern Angebote unterbreiten

Rathenow Stadt muss Neubürgern Angebote unterbreiten

Rathenow wächst wieder. Zurzeit hat die Stadt etwas mehr als 25 000 Einwohner. Um diese in der Stadt zu halten und um neue Bürger hinzu zu gewinnen, sollten umfangreiche Angebote zusammengestellt werden. Dazu haben sich dieser Tage einige Kandidaten für das Bürgermeisteramt geäußert.

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Luftbild Rathenow

Quelle: Gisela Arnold

Rathenow. Zurzeit hatcc Rathenow etwas mehr als 25 000 Einwohner. Dabei soll es nicht bleiben, heißt es in Prognosen. In Berlin wird Wohnraum knapp, teuer ist er sowieso. Deshalb zieht es die Menschen hinaus vor die Tore Berlins. Rathenow wird in dem Zusammenhang als Stadt in der zweiten Reihe beschrieben. Durchaus noch interessant für Neubürger aus Berlin.

Was aber ist zu tun, damit sich diese Neuankömmlinge hier wohl fühlen? Der Internet-TV-Sender Mein Brandenburg TV hat die Rathenower Bürgermeisterkandidaten dazu befragt. Geantwortet haben allerdings nur drei Bewerber: Ulf Michaelis (Einzelbewerber), Thomas Baumgardt (SPD) und Daniel Golze (Die Linke). Bürgermeister Ronald Seeger (CDU) musste ablehnen, er befindet sich weiter im Krankenstand. Christian Kaiser (er ist ebenfalls Einzelbewerber) lehnte es ab, die Fragen zu beantworten.

Für Thomas Baumgardt (SPD) ist die Entwicklung der Einwohnerzahlen ein Zeichen, dass sich auch die Statistik täuschen kann. „Wir müssen uns in Zukunft aber auch selbst um neue Einwohner bemühen.“ Baumgardt verweist darauf, dass gerade die Berliner Bürger verwöhnt seien. „In der Stadt gibt es schließlich ein großes Angebot.“ Baumgardt ist der Überzeugung, dass man in Rathenow noch Kita-Angebote schaffen muss. Zudem sei es notwendig, Betriebe nach Rathenow zu holen. „Dazu müssen wir aktiv Wirtschaftsförderung betreiben.“

Der Kandidat der Partei Die Linke, Daniel Golze sieht zwei Gruppen von Neubürgern, um die sich Rathenow kümmern muss. „Das sind einmal die Zuzügler aus Berlin. Denen müssen wir hier ein gutes Angebot machen. Das beinhaltet Schulen, Kitas, Kultur vor allem aber auch Wohnraum zu erschwinglichen Preisen.“ Die andere Gruppe seien die Flüchtlinge und Asylbewerber, denen man mit Netzwerken helfen muss. „Hier müssen unsere Integrationsbemühungen ansetzen und die Stadt muss der Mittelpunkt aller Netzwerke sein.“

Ulf Michaelis denkt, dass in Rathenow die Bahnanbindung nach Potsdam und Berlin attraktiv bleiben muss. Zudem müsse es gelingen, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Michaelis fordert aber auch, Angebote zu machen, um Menschen aus Berlin dauerhaft im Westhavelland zu halten. „Sie sollen hier auch arbeiten, die Freizeit verbringen, Kultur erleben.“ Eine Grundlage für diese Angebote bilde das Integrierte Stadtentwicklungskonzept.

Von Joachim Wilisch

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