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Stadtausscheid im Löschangriff Nass

Rathenow Stadtausscheid im Löschangriff Nass

Am Samstag waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Göttlin Gastgeber des diesjährigen Stadtausscheids der Feuerwehren im „Löschangriff Nass“. Diejenigen, die eine Mannschaft stellten, waren motiviert. Denn nicht alle fünf Freiwilligen Feuerwehren traten zum Wettkampf an.

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Höchste Konzentration bei der Jugendmannschaft aus Steckelsdorf.

Quelle: foto: Uwe Hoffmann

Göttlin. Der „Löschangriff Nass“ ist die Königsdisziplin im Feuerwehrsport. Hier will jede Feuerwehrmannschaft gerne ganz vorne dabei sein, denn man belegt damit auch den guten Ausbildungsstand innerhalb der Truppe. Am Samstag waren die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Göttlin Gastgeber des diesjährigen Stadtausscheids der Feuerwehren im Löschangriff Nass. Das Wetter meinte es gut.

Es waren nicht alle dabei

Nicht alle fünf Freiwilligen Feuerwehren aus der Stadt und den Ortsteilen traten zum Wettkampf an. Die Kameraden aus Rathenow stellten kein Männerteam, weil einer aus ihren Reihen heiratete. Und dann kam bei einigen Teams auch noch Pech dazu. So wie bei den ersten beiden Startern des Wettkampfes der Herren. Beim Löschangriff der Kameraden aus Semlin und Grütz hielten die Schläuche nicht richtig an der Verteilerkupplung, so dass das an der Spritze gebrauchte Wasser zunächst an der Kupplung ausfloss. Das kostete Zeit und am Ende stand über eine Minute auf der Stoppuhr. Die Steckelsdorfer legten dann mit 42,29 Sekunden eine ordentliche Zeit hin, mussten sich dann aber dem Gastgeber Göttlin geschlagen geben. Die Stadtmeister des Vorjahres absolvierten die 95 Meter lange Wettkampfstrecke in 33,84 Sekunden und verteidigten so ihren Titel.

Die Männermannschaft aus Göttlin verteidigte den Titel

Die Männermannschaft aus Göttlin verteidigte den Titel.

Quelle: Uwe Hoffmann wort+bild

Die weibliche Beteiligung fiel in diesem Jahr gering aus. Eine Frauenmannschaft startete wieder nicht. Zu den Stadtmeisterschaften im letzten Jahr in Grütz trat aus Rathenow noch ein Mädchenteam an. In diesem Jahr liefen die Rathenower Mädchen in Mix-Teams in den Altersklassen I (12 bis 14 Jahre) und II (14 bis 16 Jahre) mit.

Nachwuchs ist gut aufgestellt

„Grundsätzlich ist der Feuerwehrnachwuchs in der Stadt und den Ortsteilen ganz gut aufgestellt. Noch vor zwei Jahren bestand unsere Jugendfeuerwehr aus sechs jungen Kameraden“, sagt Edwin Ebermann, der als neuer Jugendwart die Jugendfeuerwehr in Steckelsdorf 2015 neu aufbaute. „Heute gehören unserem Nachwuchs wieder 14 Jungen an.“ In Semlin übernahm Anfang diesen Jahres Kamerad Christian Dohrst von Ingo Schwarz das Amt des Jugendwarts. Christian Dohrst trat als Zehnjähriger selbst in die Jugendfeuerwehr Semlin ein.

In der Altersklasse 1 der Jugendteams siegte die Mannschaft aus Steckelsdorf

In der Altersklasse 1 der Jugendteams siegte die Mannschaft aus Steckelsdorf.

Quelle: Uwe Hoffmann

Seit diesem Jahr besteht die Jugendfeuerwehr des Rathenower Ortsteils ununterbrochen, mit nun acht Jungs. Rathenow, trat mit zwei Mix-Teams an. „In diesem Jahr findet Anfang September in Falkensee der Bundesausscheid der Jugendfeuerwehren statt“, erzählt der Maschinist Frank Hartmann, der vor einem Jahr aus Oberdorla bei Mühlhausen nach Rathenow zog. „Die Jugendfeuerwehr in meiner Heimat nahm insgesamt dreimal am Bundesausscheid teil. 2010 in Leipzig und 2015 in Bad Homburg war ich mit dabei. Ich würde gern mal mit einer Rathenower Jugendmannschaft zum Bundesausscheid fahren.“

Loses Verbindungsrohr

Frank Hartmanns 14-jährige Tochter Chantal Dombrowski ist seit 2010 beim Feuerwehrnachwuchs dabei, seit letztem Jahr in Rathenow, und lief im Team der Altersklasse II mit.

Auch in der Altersklasse 2 waren die Steckelsdorfer Jugendwehrleute erfolgreich

Auch in der Altersklasse 2 waren die Steckelsdorfer Jugendwehrleute erfolgreich.

Quelle: Uwe Hoffmann

Auch beim Lauf der Jugendteams schlich sich das Pech. Bei der Rathenower Mannschaft in der Altersklasse I hielt das Verbindungsrohr zwischen Wasserbecken und Pumpe nicht, was auch viel Zeit kostete: knapp zwei Minuten. So konnte das zweite Team in der Altersklasse I, die Jungs aus Steckelsdorf, mit 45,16 Sekunden den Meistertitel und den Pokal holen.

Kreismeisterschaft in Gülpe

In der Altersklasse II wurde der Lauf der Jugendfeuerwehr Rathenow, wegen Übertretens, und der Lauf der Jungs aus Semlin, aus technischen Gründen, nicht gewertet. In 45,47 Sekunden absolvierte das dritte Team, die Jungen aus Steckelsdorf, die 70 Meter lange Wettkampfstrecke und holte den Sieg. Damit konnten die Jugendmannschaften in beiden Altersklassen ihren Meistertitel verteidigen.

Beim Wettkampf durfte nichts daneben gehen

Beim Wettkampf durfte nichts daneben gehen.

Quelle: Uwe Hoffmann

Die Jugendmannschaften aus Steckelsdorf haben sich somit für die Kreismeisterschaften am 17. Juni qualifiziert. Gastgeber ist Gülpe. Die Kameraden aus dem Haveldorf feiern, wie die Steckelsdorfer auch, in diesem Jahr ihr 105-jähriges Bestehen.

Von Uwe Hoffmann

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