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Stadtbad ist bald ganzjährig geöffnet

Nauen Stadtbad ist bald ganzjährig geöffnet

Für das neue Eingangsportal des Nauener Stadtbades sowie die Umgestaltung der Außenanlagen wurde gestern die Grundsteinlegung gefeiert. Eines der beiden geplanten Gebäude soll künftig als Begegnungszentrum für die Einwohner des benachbarten Wohngebietes dienen, so dass die Freizeitanlage dann ganzjährig nutzbar ist.

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Unterstützt vom sechsjährigen Pepe Meger nahmen Detlef Fleischmann (r.) und Carsten Zieris die Grundsteinlegung vor.

Quelle: Tanja M. Marotzke

Nauen. Der Bagger knabbert das erste Mal am alten Sanitärgebäude des Stadtbades. Lkws kommen, laden auf, fahren wieder weg, kommen erneut. Alles in Sekundenschnelle. Eine Minute später ist nichts mehr zu sehen vom Gebäude. In einem Zeitrafferfilm zur Grundsteinlegung wurden am Donnerstag die vorbereitenden Arbeiten fürs nächste Nauener Großprojekt gezeigt: den neuen Eingangsbereich mit Sanitärtrakt und Begegnungszentrum.

Ganz so schnell wird es mit dem Neubau nicht gehen, der Fertigstellungstermin ist trotzdem sportlich: Zu Saisonbeginn im nächsten Jahr – am 22. Mai – sollen die Arbeiten beendet sein, einschließlich der Gestaltung der Außenanlagen. Am Donnerstag wurde nun der Auftakt für das Vorhaben gefeiert, das rund 2,3 Millionen Euro kosten wird.

„Das Stadtbad soll künftig nicht nur von Mai bis September geöffnet sein, sondern ganzjährig als Ort der Begegnung dienen“, sagte Bürgermeister Detlef Fleischmann (SPD). Gemeinsam mit Carsten Zieris, Geschäftsführer der Dienstleistungsgesellschaft, nahm er den symbolischen Akt vor und versenkte die Kapsel mit Bauplänen, einer MAZ-Ausgabe und Münzen. Seinen Hammerschlag widmete Zieris seinem Vorgänger Markus Kumer, der Anfang des Jahres überraschend verstorben war und großen Anteil daran hat, dass das Projekt soweit vorangekommen ist.

Der Eingangsbereich wird künftig aus zwei architektonisch interessanten Gebäuden bestehen – einem kleineren und einem größeren. Torhaus nennt es Karsten Waldschmidt vom Architektenbüro NPS, das den städtebaulichen Wettbewerb gewonnen hat. Zwischen den beiden Flachbauten werden die Besucher des Stadtbades die Freizeitanlage künftig betreten können. „Wir werden hier ein sehr schönes Eingangsportal mit zwei Gebäuden bekommen, ein richtiges Schmuckkästchen für die Stadt Nauen“, sagt Waldschmidt, der von einem Hingucker spricht. Daran ändere auch die Tatsache nichts, dass man das Projekt gegenüber dem ursprünglichen Entwurf etwas verkleinern musste, da doch nicht so viele Fördermittel zur Verfügung stehen wie anfangs erhofft.

Das kleinere Gebäude soll dem Schwimmbadbetrieb mit Umkleiden und Duschen vorbehalten sein. In das größere Haus, das ganzjährig nutzbar ist, kommen ein Begegnungscafé, ein Imbiss- sowie ein Wellnessbereich mit Sauna. Im Außenbereich entstehen für die Kinder ein Kletterschiff und ein Wasserspielplatz. Auch ein Fitnesspfad ist geplant. Gefördert wird das Projekt über das Programm „Soziale Stadt“. Auf diese Weise soll das benachbarte Plattenbaugebiet Nauen Ost aufgewertet werden.

Von Andreas Kaatz

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