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Zum Jubiläum komplett im Zentrum

25. Stadtfest in Rathenow Zum Jubiläum komplett im Zentrum

Weil der Optikpark wegen der Buga nicht zugänglich war, ist das Rathenower Stadtfest erstmals seit 2006 wieder nur im Zentrum gefeiert worden. Die 25. Auflage war sehr gut besucht. Rund um die Bühnen auf dem Märkischen Platz, vor der Post und auf dem Edwin-Rolf-Platz war von Freitag bis Sonntag jede Menge los.

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Gute Musik und eine bunte Lasershow haben für beste Laune gesorgt.

Quelle: Uwe Hoffmann

Rathenow. Seit der Landesgartenschau 2006 fand das Rathenower Stadtfest zumindest am Freitag und Samstag im Mühlenhof des Optikparks statt. In den letzten zwei Jahren kehrte, nach langen Diskussionen in der Stadt, zumindest das Nachmittagsprogramm „Hier lacht der Adler“ wieder zurück in die Innenstadt, an den Alten Hafen und auf den Kirchberg. In diesem Jahr nun, auf Grund der Buga, wurde das 25. Stadtfest wieder komplett in der Innenstadt gefeiert.

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In der Rathenower Innenstadt wurde von Freitag bis Sonntag das 25. Stadtfest gefeiert. Auf drei Bühnen gab es dabei ein abwechslungsreiches Musik- und Unterhaltungsprogramm.

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Das Programm auf der Bühne auf dem Märkischen Platz präsentierten von Freitag bis Sonntag das „Tanzcafé Angel’s“ und die „Eisbar Rokoko“. Bands aus der Region spielten am Freitag- und Samstagabend auf der Jugendbühne vor der Hauptpost, präsentiert durch die „Sportbar“ in der Havellandhalle. Die Musikschule Jürgen Stärke stellte mit ihrem Partner Ansgar Rieger vom „Rockbüro Rieger“ aus Berlin das Programm von Freitag bis Sonntag auf der Bühne auf dem Edwin-Rolf-Platz zusammen.

Empfang des Bürgermeisters

Zum traditionellen Empfang des Bürgermeisters, in diesem Jahr im Blauen Saal des Kulturzentrums, wurden wieder die Vertreter der Partnerstädte begrüßt. Rendsburgs Bürgermeister Pierre Gilgenast traf wegen eines wichtigen Termins erst am Abend in Rathenow ein und wurde zum Empfang durch die Stadtpräsidentin Karin Wiemer-Hinz vertreten. Zum erstem Mal in Rathenow weilte der im letzten Jahr neu gewählte Bürgermeister aus dem polnischen Zlotow, Adam Pulik, mit zwei weiteren Gästen. Gemeinsam eröffneten sie Punkt 20.48 Uhr das Stadtfest. „Wir haben bisher eine tolle Zeit mit der Buga hinter uns“, sagte Bürgermeister Ronald Seeger (CDU). „Man muss nicht immer alles an den Zahlen festmachen. Wir waren ein guter Gastgeber und haben die schönste Buga-Kulisse.“

Nach der Ehrung der erfolgreichsten Sportler des Jahres wurden, nach 2014 zum zweiten Mal, zum Empfang des Bürgermeisters Künstler und Ensembles geehrt, die ein rundes privates oder künstlerisches Jubiläum feiern. In diesem Jahr feierten die Maler Ellinor Müller und Fred Machan von der Rathenower Künstlergruppe sowie Maler Harald Trinkel einen runden Geburtstag. Das Schalmeienorchester „Rathenower Optis“ besteht in diesem Jahr 55 Jahre. Am 26. September laden die Optis zum Tag der offenen Tür in ihre Probenräume an der Curlandstraße ein. Das „Theater Zeitlos“ steht seit 25 Jahren auf den Rathenower Bühnen. Das Musikensemble „Plaesent Sound“ besteht seit fünf Jahren. Der Rathenower Christoph Wulsch, der mit seiner Band „Chrisznam“ am Samstag auf dem Märkischen Platz spielte, musizierte beim Empfang des Bürgermeisters.

Die Treffpunkte

Das 25. Rathenower Stadtfest fand erstmals seit 2006 wieder komplett im Zentrum statt.

Treffpunkte für das Publikum waren dabei vor allem die drei Bühnen auf dem Märkischen Platz, dem Postplatz und dem Edwin-Rolf-Platz.

Junge Bands aus der Region bekamen die Chance, ihre Musik auf der Bühne des Postplatzes zu spielen.

Stadtverwaltung gewinnt Fußballturnier

Mit den Rendsburgern kamen auch wieder, bereits zum 18. Mal, die Fußballer der Stadtverwaltung nach Rathenow. Das traditionelle Fußballturnier begann am Samstagvormittag. „Wir sind ambitioniert und werden in diesem Jahr gewinnen“, war der Rendsburger Sören Jensen am Vortag noch überzeugt. „ Wir sind nicht zum Verlieren hergekommen.“ Den Siegerpokal überreichte Ronald Seeger jedoch, wie schon im letzten Jahr, der Mannschaft der Stadtverwaltung Rathenow. Und die Gäste aus Rendsburg belegten - wiederum - den vierten und damit letzten Platz. Torwart Wolfgang Strelow ist bereits seit 1998 jedes Jahr dabei. „Vor 18 Jahren kam die Idee zu dem Freundschaftsturnier auf und ich entschied spontan, dass wir da mitmachen“, sagte Manfred Bonczyk, der 17-mal nach Rathenow mitreiste.

Von Uwe Hoffmann

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