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Sternenpark zieht Besucher ins Havelland

Die Magie der Milchstraße erleben Sternenpark zieht Besucher ins Havelland

Der Sternenpark Westhavelland ist ein Tourismusmotor. Ist die Sicht klar, kann man zwischen 3000 bis 4000 Sterne am nächtlichen Himmel im Westhavelland funkeln sehen. Deshalb soll die Ausstellung, die dazu für die Buga in Stölln gezeigt worden ist, weiter gute Werbe-Dienste leisten. Sie geht als Wanderausstellung unter anderem in Berliner Planetarien.

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Andreas Ernst und Jens Aasmann beim Rundgang durch die Sternenparkausstellung im Airport auf dem Gollenberg in Stölln

Quelle: Norbert Stein

Stölln. Das Westhavelland ist eine der wenigen Regionen Deutschlands, in denen man am klarsten in den Nachthimmel schauen kann. Die Milchstraße ist mit bloßem Auge zu sehen und für die Himmelsgucker eine Heimatgalaxie. Ist die Sicht klar, kann man zwischen 3000 bis 4000 Sterne am nächtlichen Himmel im Westhavelland funkeln sehen, im ersten Sternenpark in Deutschland.

Besucher der Bundesgartenschau konnten bis zum gestrigen Sonntag eine Ausstellung „Sternenpark Westhavelland“ in Stölln besichtigen. Rund 180 000 Besucher haben die Ausstellung besichtigt und einen Film zum Sternenpark angeschaut. „Die Ausstellung hat bei vielen Menschen aus nah und fern Interesse geweckt für den Sternenpark “, versicherte der Rhinower Amtsdirektor und Vorsitzende des Fördervereins Sternenpark Westhavelland, Jens Aasmann, bei einem Rundgang im Airport dem Dezernenten für Wirtschaft der Kreisverwaltung Havelland, Andreas Ernst.

Tafeln verschwinden nicht in der Abstellkammer

Die von Mercedes Benz mit 6000 Euro gesponserte und vom Landkreis mit 5000 Euro finanziell unterstützte Ausstellung hat mit dem Ende der Bundesgartenschau aber keinesfalls ausgedient und wird nicht auf nimmer Wiedersehen in einer Abstellkammer verschwinden. Die sehenswerten und reich bebilderten Tafeln mit vielfältigen Informationen zum Sternenpark gehen auf Wanderschaft.

Die Ausstellung soll zu sehen sein in Berliner Planetarien und auch im Kulturzentrum Rathenow. „Derzeitig laufen dafür die notwendigen Absprachen und Vorbereitungen“, sagt Jens Aasmann. Weitere Ausstellungsmöglichkeiten sollen noch erkundet werden.

Hotels freuen sich über mehr Sternengucker-Gäste

Der Sternenpark gewinne immer mehr an Bedeutung für die touristische Entwicklung der Region, waren sich Amtsdirektor und Wirtschaftsdezernent einig beim Ausstellungsrundgang. Ein Reiseunternehmen habe den Sternenpark Westhavelland in sein Programm aufgenommen. Hoteliers und Pensionen in der Regionen registrieren immer mehr Hobby-Astronomen und Sternegucker als Gäste. Die Region benötigt deshalb ausgewiesene Plätze in idyllischer Lange, damit Sterne gucken zum nachhaltigen Erlebnis werden kann für die Besucher, sind sich Aasmann und Ernst sicher.

„Sterne anschauen und dabei ein Glas Sekt genießen – das muss möglich sein“, meint Andreas Ernst zu romantischen Abenden im Sternenpark Westhavelland. Solche Plätze zu finden und Voraussetzungen zu ihrer Ausweisung zu schaffen, sei nun gemeinsame Aufgabe von Förderverein und Naturparkverwaltung. Gute Chancen dafür sieht der Vorsitzende des Fördervereins in Rhinow, Parey und Nennhausen.

Von Norbert Stein

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