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Steven Richter einstimmig gewählt

Wutzetz hat neuen Ortsvorsteher Steven Richter einstimmig gewählt

Steven Richter (parteilos) ist am Dienstagabend einstimmig von den Friesacker Stadtverordneten zum neuen Ortsvorsteher des Ortsteils Wutzetz gewählt worden. Das Amt musste neu besetzt werden, nachdem der bisherige Vorsteher Horst Knop nach Unstimmigkeiten mit Friesacks Amtsdirektor zurückgetreten war.

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Steven Richter (r.) ist neuer Ortsvorsteher von Wutzetz. Der Friesacker Bürgermeister Klaus Gottschalk sagte ihm Unterstützung zu.

Quelle: Norbert Stein

Friesack/Wutzetz. Der Friesacker Ortsteil Wutzetz hat wieder einen Ortsvorsteher. Es ist Steven Richter (parteilos). Gewählt wurde er von den Friesacker Stadtverordneten am Dienstagabend einstimmig. Der 34 Jahre alte Bauarbeiter war der einzige Kandidat für das Ehrenamt an der Dorfspitze von Wutzetz. So verzichteten die Stadtverordneten auch auf eine geheime Wahl und entschieden in offener Abstimmung. Den Erhalt der Feuerwehr im Ort und ein gutes dörfliches Gemeinschaftsleben hatte Richter bei seiner Vorstellung als Ziele genannt, denen er sich als Ortsvorsteher besonders widmen möchte. Unter seiner Regie wird bereits für den 11. Juli das diesjährige Wutzetzer Dorffest vorbereitet.

Zum Amt des Ortsvortehers

Im Friesacker Ortsteil Wutzetz war bis zur jüngsten Kommunalwahl am 25. Mai 2014 Hans-Alwin Beinhoff Ortsvorsteher. Er trat nicht wieder zur Wahl an.

Unter zwei Kandidaten konnten die Bürger vor einem Jahr wählen. Letztlich siegte Horst Knop mit 43 Stimmen vor Steven Richter, für den sich 36 Bürger entschieden.

Horst Knop legte sein Amt jedoch nieder, weil er sich als Ortsvorsteher von der Amtsverwaltung nur ungenügend bei Entscheidungen, die Wutzetz betrafen, berücksichtigt fühlte.

So beklagte Knop, dass er bei der Diskussion zum Friesacker Haushalt seine Einwände nicht einbringen konnte.

Vor ihrer Abstimmung hatten einige Stadtverordneten Fragen an Richter. Ortsvorsteher zu sein bringe nicht nur Freude. Das Ehrenamt sei auch mit Ärger verbunden, hieß es. Weil er nicht laufend einen neuen Ortsvorsteher wählen möchte, wollte Axel Himburg (SPD) von Steven Richter wissen, ob er sich dieser Sache bewusst sei. Der junge Mann, der seit 1998 in Wutzetz wohnt, bejahte die Frage und machte noch einen Zusatz. Wenn er einmal nicht weiter wissen sollte, könne er auch seinen Vater um Rat fragen. Sein Vater, Hans Beinhoff, war in den 90er-Jahren Bürgermeister in Wutzetz. Eine gute Zusammenarbeit und Hilfe zugesichert hat ihm auch der Friesacker Bürgermeister Klaus Gottschalk (SPD). Dessen Stellvertreter, Thomas Malzahn (CDU), war es, der mit Steven Richter gesprochen und ihn zur Kandidatur bewogen hatte. Schon bei den Kommunalwahlen im Mai 2014 hatte er als Ortsvorsteher kandiert. Doch die Wähler von Wutzetz entschieden sich vor gut einem Jahr mehrheitlich für Horst Knop (parteilos) als Ortsvorsteher, der das Amt dann einige Monate ausübte. Nach Unstimmigkeiten mit Amtsdirektor Christian Pust, insbesondere zur Nutzung des Dorfgemeinschaftshauses, war Knop als Ortsvorsteher zurückgetreten (MAZ berichtete). Er warf der Amtsführung „mangelndes Demokratieverständnis“ im Umgang mit den ehrenamtlichen Bürgermeistern und Gemeindevertretungen vor. Knop hatte bei den Kommunalwahlen 43 Stimmen bekommen, Steven Richter 36 Stimmen. In dem knappen Wahlausgang vom Mai 2014 sahen die Stadtverordneten ein deutliches Zeichen, dass auch Steven Richter in Wutzetz als Ortsvorsteher anerkannt sein wird.

Von Norbert Stein

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