Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Stiftung versteigert Werke junger Künstler
Lokales Havelland Stiftung versteigert Werke junger Künstler
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:10 07.06.2016
Gisela Kanitz, Werner Galys und Mario Schwalme (v.l.) vom Stiftungsvorstand bereiten den neunten Bürgerbrunch vor. Quelle: Ch. Schmidt
Anzeige
Rathenow

Wer die Bürgerstiftung für die Region Rathenow noch immer nicht kennt, sollte am Sonntag, 12. Juni ab 10 Uhr zum Märkischen Platz vor dem Rathenower Kulturzentrum kommen. Bei hoffentlich gutem Wetter bietet sich dort eine gute Gelegenheit, die Stiftung und ihre Ziele genauer kennenzulernen. Wie üblich wird der Vorstand an diesem Tag öffentlich Bilanz ziehen, lässt sich bereitwillig in die Karten schauen lassen und Projekte vorstellen, die in diesem Jahr gefördert werden.

Dazu wird den Gästen Unterhaltung geboten. Kinder können sich bunt bemalen lassen oder sich auf der Hüpfburg austoben, für die Erwachsenen gibt es unter anderem eine Kunstversteigerung. Der Verein TonArt stellt dafür drei Kunstwerke von Kindern und Jugendlichen zur Verfügung, die am Sonntag live unter den Hammer kommen. Die Einnahmen fließen auf das Konto der Bürgerstiftung und damit später wieder zurück in gemeinnützige Projekte und Institutionen in der Region. Zudem wollen einige TonArt-Musiker den Brunch musikalisch bereichern.

Das Gefühl der Mitverantwortung wecken

Etwa 20 Tische wurden bereits gebucht. Jeweils acht Personen können an einem Tisch Platz nehmen und ihre mitgebrachten Leckereien verspeisen oder das Buffet des Restaurants Harlekin bestellen. Pro Tisch fließen 40 Euro in die Kasse der Stiftung. Ziel ist es, nicht nur durch die Einnahmen aus dem Verkauf der Tische und der Kunstversteigerung Geld für die Stiftung und damit für neue Projekte zu erzielen. Es wird auch wieder eine Spendenbox aufgestellt, die befüllt werden soll. Außerdem sollen Bürger, Vereine und Unternehmen die Gelegenheit nutzen, miteinander ins Gespräch zu kommen und sich und ihre Projekte bekannt machen. „Wir laden Vereine ein, sich bei uns vorzustellen und uns kennezulernen“, erklärt Gisela Kanitz, Vorsitzende des Stiftungsvorstands.

Ein Ziel der Stifter ist es, das Gefühl der Mitverantwortung bei möglichst vielen Bürger, Institutionen und Wirtschaftsunternehmen der Region zu wecken und die Menschen zu animieren, sich zum Wohle aller und für das Wachsen und Gedeihen der Region einzusetzen. Dabei sollen Projekte in den Bereichen Bildung, Erziehung, Wissenschaft, Jugend- und Altenhilfe, Kunst und Kultur, Denkmalpflege, traditionelles Brauchtum und Heimatpflege, sowie Sport und Völkerverständigung in der gesamten Region Rathenow gefördert und entwickelt werden. Eine Stiftung von Bürgern für Bürgern, unabhängig und gemeinnützig.

Von Bürgern für Bürger in der Region

Die Bürgerstiftung für die Region Rathenow wurde am 23. November 2007 mit 16 Gründungsstiftern besiegelt.

Am 30. Januar 2008 wurde der Stiftung aus den Händen des damaligen Innenministers Jörg Schönbohm die Stiftungsurkunde überreicht.

Die Stiftung für die Region Rathenow war die dritte ihrer Art im Land Brandenburg. Mittlerweile gibt es acht Bürgerstiftungen in der Mark.

Mehr über die Bürgerstiftung Rathenow, ihre Mitglieder und Ziele im Internet auf: www.buergerstiftungrathenow.de

Von Christin Schmidt

Havelland Grundstücksmarkt im Havelland - Bauland vor allem im Umland weiter gefragt

Die Nachfrage nach Bauland ist vor allem im Berliner Umland weiterhin groß. Wie aus dem aktuellen Grundstücksmarktbericht hervor geht, stiegen deshalb die Quadratmeterpreise dort um 20 bis 30 Prozent. Auch der Geldumsatz nahm deutlich zu – beispielsweise in Falkensee und Brieselang.

07.06.2016

Die 1939 in Rathenow geborene Rosemarie Köhn, die von 1993 bis 2006 Bischöfin in der norwegischen Stadt Hamar war, soll Rathenower Ehrenbürgerin werden, sagt Heinz-Walter Knackmuß, der Vorsitzende des Förderkreises zum Wiederaufbau der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. 2011 war er mit diesem Antrag erfolglos geblieben, jetzt will er einen zweiten Anlauf unternehmen.

07.06.2016

Voraussichtlich Ende Juni werden die ersten Flüchtlinge die Gemeinschaftsunterkunft im Artilleriepark in Dallgow-Döberitz beziehen. Das sagte der Sozialdezernent des Landkreises, Wolfgang Gall, am Dienstag bei einer Informationsveranstaltung für die Anwohner. 300 Dallgower wurden eingeladen, rund 80 nutzten die Gelegenheit. Nicht alle Fragen konnten geklärt werden.

07.06.2016
Anzeige