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Stinkende Flüssigkeit verschüttet

Supermarkt in Schönwalde attackiert Stinkende Flüssigkeit verschüttet

Eine stinkende Flüssigkeit hat Sonnabend früh die Mitarbeiter des Schönwalder Edeka-Marktes in Atem gehalten. Unbekannte hatten die Substanz, bei der es sich um Buttersäure handeln könnte, in der Nacht zuvor ausgebracht. Die Attacke erinnert an den Herbst 2014, wo Schönwalde zweimal Ziel von Anschlägen mit übelriechenden Flüssigkeiten war.

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Die Polizei sucht nach Unbekannten, die den Stink-Anschlag in Schönwalde verbrochen haben.

Quelle: dpa

Schönwalde-Glien. Unbekannte hatten es am Wochenende auf den Edeka- Markt in Schönwalde- Siedlung abgesehen. Nach ersten Erkenntnissen haben die Täter in der Nacht zu Sonnabend durch einen Spalt der automatischen Eingangstür eine größere Menge einer übel riechende Flüssigkeit in die Geschäftsräume geschüttet. . Sechs Mitarbeiter, die Sonnabend früh zur Arbeit erschienen, hatten sofort ein Brennen in den Augen und klagten über Unwohlsein. Eine sofortige ärztliche Behandlung war jedoch nicht vonnöten. Kriminaltechniker sicherten Rückstände der bislang noch unbekannten Flüssigkeit, die nun untersucht werden muss. Ob es sich dabei um Buttersäure handelt, wird nun geprüft.

Einen wichtigen Hinweis konnte in der Zwischenzeit eine Zeugin geben. Die Havelländerin war am Sonnabend nach den erfolgten Reinigungs- und Lüftungsmaßnahmen im Edeka einkaufen und hatte dort den Gestank nach Erbrochenem bemerkt. Auf dem Weg nach Hause stellte sie in der Richard-Dehmel-Straße einen ähnlichen Geruch fest und entdeckte daraufhin zwei abgestellte Flaschen, die diesen Gestank verströmten. Polizeibeamte stellten die Flaschen sicher. Eine Gefährdung für Anwohner bestand nach Rücksprache mit der Feuerwehr nicht.

Im Rahmen der Ermittlungen wegen Sachbeschädigung und versuchter gefährlicher Körperverletzungen werden nun mögliche Videoaufnahmen des Einkaufsmarktes ausgewertet. Bislang gibt es noch keine heiße Spur zu den möglichen Tätern.

Im Herbst 2014 gab es bereits ähnliche Vorfälle im Osthavelland. Damals wurden im Outletcenter Elstal und zweimal in Schönwalde übel riechende Flüssigkeiten entdeckt. In Schönwalde waren damals das Rathaus und ein Privatgrundstück betroffen. Ob es zwischen den damaligen und dem neuen Stinkbomben-Anschlag einen Zusammenhang gibt, konnte die Polizei am Montag nicht sagen.

Alle Hinweise zu den möglichen Verursachern oder von Augenzeugen, die in der Nacht vom Freitag zum Sonnabend Personen am Edeka beobachtet haben, werden gebeten sich unter (0 33 22) 26 90 bei der Polizeiinspektion Havelland zu melden.

Von MAZonline

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