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Stölln: Buga bleibt auf Inventar sitzen

Gollenberg lehnt Kauf der Bushaltestelle ab Stölln: Buga bleibt auf Inventar sitzen

Ohne Linienverkehr braucht man kein Wartehäuschen: So sieht es die Gemeindevertretung Gollenberg und will die Buga-Bushaltestelle nicht kaufen. Die Gartenschau ist seit Sonntag Geschichte. Also ist die Station ab Montag – mit Ende der Bundesgartenschau – überflüssig.

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Die sechs Monate alte Bushaltestelle am Gollenberg ist nun überflüssig.

Quelle: Norbert Stein

Stölln. Mit der Bundesgartenschau endet auch der zusätzliche Personennahverkehr zwischen Rathenow, Havelberg, Friesack und Stölln. Die Haltestelle auf dem Parkplatz vorm Gollenberg wird dann von keiner Linie mehr angefahren. Deutlicher weniger Reisebusse, im Vergleich zu den Buga-Monaten, steuern in der Saison 2016 den Parkplatz an, ist man überzeugt. Die Bushaltestelle sei somit überflüssig, hieß es in der jüngsten Sitzung der Gemeindevertretung Gollenberg.

Der Buga-Zweckverband hatte die zusätzliche Bushaltestelle errichten lassen, damit Busse zur Bundesgartenschau auf dem Platz halten und Besucher sicher ein- und aussteigen können. Die Bushaltestelle wird ab Montag nicht mehr benötigt. Die Gemeindevertretung Gollenberg sieht das so und lehnte in ihrer Beratung am Donnerstagabend einen Kauf der 96 Quadratmeter großen Bushaltestelle vom Buga-Zweckverband ab. 4104 Euro sollte der Gemeinde die Bushaltestelle auf dem Parkplatz am Gollenberg kosten, die der Zweckverband nun eigentlich zurück bauen lassen müsste. Braucht er aber nicht. Die Bushaltestelle kann bleiben, wenn die Gemeinde dafür kein Geld zahlen muss, entschieden die Abgeordneten den Zweckverband die Kosten für den Rückbau zu ersparen.

Stark dezimierte Einkaufsliste

Vom Zweckverband vorgelegte Angebote zum Verkauf von Buga-Inventar an die Gemeinde, machten die Abgeordneten insgesamt zu einer sehr dezimierten Einkaufsliste. Kaufen wolle die Gemeinde Gollenberg vom Zweckverband lediglich den verzinkten Abfallbehälter an der Bushaltestelle für 293 Euro. Darüber hinaus sind die Gemeindevertreter gewillt, die verbreiterte Wegefläche am Eingangstor zum Fliegerpark für 1200 Euro zu bezahlen.

Einen Kauf des Eingangstores für 934 Euro lehnten die Abgeordneten allerdings mehrheitlich ab. Der Zweckverband müsse nun das neue Tor ausbauen und das alte Tor wieder einbauen lassen, hieß es in der Sitzung. Von Amtsdirektor Jens Aasmann geäußerte Bedenken, alle zusätzlichen Arbeiten und nicht getätigten Einkäufe würden das ohnehin schon deutlich im Defizit liegende Buga-Finanzergebnis möglicherweise noch zusätzlich negativ beeinflussen, ließ die Abgeordneten weitgehend unbeeindruckt.

„Die Gemeinde kann sich solche Einkäufe finanziell nicht leisten“, sagte Gemeindevertreter Ingo Dahlmann. Weitere Abgeordnete pflichteten ihm bei. Im Haushalt 2015 der Gemeinde Gollenberg klafft eine Lücke von 160.000 Euro.

Von Norbert Stein

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