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Storchenfest im Gutspark von Liepe

Sommerfest Storchenfest im Gutspark von Liepe

Der Verein „Leben aus der Mitte“ hat im Gutspark von Liepe sein diesjähriges Storchenfest gefeiert. Für die Besucher gab es Swingmusik und orientalischen Tanz. Sie konnten bei einer Theaterprobe zuschauen und das alte Jakkolo-Spiel ausprobieren. Am Abend wurden Sprünge über das Feuer gezeigt – das ist ein schamanisches Ritual zur Sommersonnenwende.

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Beim Storchenfest in Liepe konnte auch ein Jakkolo-Spiel ausprobiert werden.

Quelle: Norbert Stein

Liepe. Im Storchennest auf dem ausgedienten Schornstein der alten Brennerei am Gutspark in Liepe hat sich Nachwuchs eingestellt. Zwei Junge zieht das Storchenpaar dort auf. Das tierische Leben hoch oben auf dem Schornstein war dem Verein „Leben aus der Mitte“ am Samstag ein passender Anlass, um sein jährliches Storchenfest zu feiern. Für die Besucher waren es Stunden der Lebensfreude, Erholung und Entspannung, gepaart mit viel Unterhaltung, Spiel, Musik – und ein paar weniger schönen Regenschauern.

„Ich komme öfter in den Gutspark nach Liepe, weil mein Junge hier gut spielen kann auf dem Spielplatz vor der Slawenburg“, sagte am Nachmittag Michael Mandel aus Rathenow, während er sich mit Pucks aus Holz auf ein besonderes Spiel vorbereitete. Gespielt wurde Jakkolo auf einem zwei Meter langen und 40 Zentimeter breiten Holzbrett. Am Ende dieses Bretts befinden sich vier Tordurchlässe mit Boxen und verschiedener Wertung. In diese Boxen sollten die Teilnehmer möglichst viele Holzpucks schieben. Michael Mandel schaffte bei dem über 400 Jahre alten Spiel, das seinen Ursprung in den Niederlanden hat, in der zweiten Runde 18 Punkte. Er war zufrieden mit dem Ergebnis. 23 Punkte waren zu diesem Zeitpunkt der Spitzenwert.

Bei Christiane Boecker vom Verein Leben aus der Mitte konnten sich die Besucher beim Nasch-Memory versuchen. Unter zwölf Büchsen hatte sie Obst der verschiedensten Sorten versteckt. Unter der 13. Büchse war indes gar nichts. Die Besucher konnten die zuvor durcheinander geschobenen Büchsen aufnehmen. Das aufgedeckte Obst durfte vernascht werden. Anna (fünf Jahre) hatte eine Erdbeere aufgedeckt und ihr Bruder Mika (sieben Jahre) fand eine Himbeere.

Das Storchenfest nutzten viele Besucher auch für einen Spaziergang im Gutspark. Andere wiederum suchten auf den Bänken Momente der Ruhe. In der Slawenburg probten Vereinsmitglieder für eine Theateraufführung bei der Mondscheinserenade im August. Im Gartencafé der Gaststätte „Alte Brennerei“ liefen derweil die Vorbereitungen für eine Talenteshow. Unterhalten wurden die Besucher mit auf einem Klavier gespielter Swingmusik, Gesang und orientalischen Tanz, bevor ein Regenschauer zur Unterbrechung zwang. Anschließend wurde weiter gefeiert mit Musik, einer Karaokeshow und einem Sprung über das Feuer – ein schamanisches Ritual zur Sommersonnenwende.

Von Norbert Stein

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