Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Havelland Strafen für Verstöße gegen Friedhofsordnung
Lokales Havelland Strafen für Verstöße gegen Friedhofsordnung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:45 15.09.2016
Auf den Friedhöfen soll Ordnung herrschen. Quelle: Tanja M. Marotzke
Anzeige
Ketzin/Havel

Gerade drei Monate ist es her, dass die Ketziner Stadtverordneten eine drastische Erhöhung der Friedhofsgebühren für die drei kommunalen Friedhöfe in Ketzin/Havel, Tremmen und Zachow beschlossen haben. Jetzt steht erneut eine Kostenerhöhung für die Friedhöfe an. Dabei allerdings geht es nicht um Gebühren sondern um Ordnungsgeld.

„Wir haben in unserer Friedhofssatzung bisher keine Möglichkeit festgeschrieben, um Verstöße gegen die Friedhofsordnung finanziell ahnden zu können“, sagte Ketzins Kämmerin Sabine Pönisch in der jüngsten Hauptausschusssitzung. In letzter Zeit seien bei Kontrollen auf den Friedhöfen wiederholt solche Verstöße festgestellt worden. Deshalb müsse die Stadt Ketzin/Havel jetzt entsprechend reagieren. So wie es viele Kommunen in der Nachbarschaft in ihren Satzungen schon getan hätten.

Künftig soll eine Ordnungsstrafe fällig werden, wenn Leute Grabstellen nicht den Vorgaben entsprechend anordnen oder pflegen, die Anlagen nicht in einem verkehrssicheren Zustand sind, wenn zu große Grabsteine aufgestellt wurden oder wenn jemand ohne Zustimmung der Stadt vor Ablauf der Ruhezeit eine Grabstätte entfernt. Die Höhe der Geldbuße kann bis zu 500 Euro betragen.

Einem entsprechenden Vorschlag der Verwaltung stimmten die Hauptausschussmitglieder und zuvor auch die Mitglieder des Sozialausschusses zu. Das letzte Wort haben die Ketziner Stadtverordneten, die am 10. Oktober über die geänderte Satzung entscheiden werden. Sollte das Gremium mehrheitlich dafür stimmen, tritt die neue Satzung noch in diesem Jahr in Kraft.

Von Jens Wegener

Dallgow ächzt unter dem zunehmenden Verkehr. Mit steigender Einwohnerzahl wächst auch die Zahl der Autos im Ort – und die Zahl derer, die sich nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Die Gemeinde prüft deshalb die Anschaffung eines eigenen Blitzgeräts. Auch eine Abschnittskontrolle sei denkbar, dabei ist dieses Verfahren höchst umstritten.

15.09.2016
Havelland Kreis und Krankenkasse - Gemeinsam für mehr Gesundheit

Sozialdezernent Wolfgang Gall brachte es auf den Punkt: „Gymnastik ist immer besser als Ibuprofen.“ Wer bis ins hohe Alter aktiv bleibe, erhöhe die Chance auf ein langes Leben. Im ländlichen Raum fehlt es bislang aber oft an Sportangeboten für Senioren. Eine neue Gesundheitspartnerschaft zwischen dem Landkreis Havelland und der AOK Nordost soll das ändern.

15.09.2016

Vor dem Marienhof in Ribbeck weisen Schilder Autofahrer darauf hin, die Geschwindigkeit zu drosseln. Doch nach Beobachtungen von Hofchefin Steffi Focke macht dies kaum jemand. Jetzt sollen seitens der Stadt zum dritten Mal Temposchwellen, die auf die Straße geschraubt werden können, bei der Verkehrsbehörde beantragt werden.

01.03.2018
Anzeige