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Strandbadfest litt unter dem Wetter

Ketzin/Havel Strandbadfest litt unter dem Wetter

Pech mit dem Wetter hatten in diesem Jahr die Veranstalter des Ketziner Strandbadfestes. Bei Regen und kühlen Temperaturen war nur wenigen Wagemutigen zum Baden zumute. Trotzdem boten die Vereine den recht wenigen Besuchern Einblicke in ihr Hobby und viel Abwechslung für die Kinder.

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Lillie (r.) gibt Ida Tipps für die richtige Handhabung der Wurfrute beim Zielwurf.

Quelle: Wolfgang Balzer

Ketzin/Havel. Pünktlich um 13 Uhr – zur Eröffnung des Ketziner Strandbadfestes durch Bürgermeister Bernd Lück und Fischerkönigin Sofie Reinschlüssel – spannten am Sonnabend die Besucher ihre Schirme auf. Doch ganz unbeeindruckt vom Regen und dem Temperatursturz zeigten sich die Jüngsten aus der Europaschule und führten ihr Musical auf. Unter dem Beifall der zu dieser Zeit noch mehr als 200 Zuschauer spielten sie „Gewalt ist blöd“. Zudem gab es Zugabe-Rufe für die Tanzgruppe des Hortes Havel-Kids, die mit Cowboyhüten und roten Halstüchern auftrat.

Bei gefühlten 10 Grad Lufttemperatur lichteten sich aber langsam die Besucherreihen. Die Fünf- bis Achtjährigen spielten sich indes beim Street-Soccer-Turnier warm. „Es sind vier Mannschaften, jede gegen die anderen drei“, erläuterte Günter Lang, Vorsitzender des Ketziner Sportvereins Falke. Als Anerkennung erhielt jeder Spieler eine Medaille. Bei den Keglern war allerdings nicht nur der Nachwuchs gefragt. „Wir wollen ein bisschen Werbung machen für unseren Sport“, sagte Uwe Pelz vom SC Ketzin.

Auch andere Vereine nutzten das Fest, um sich und ihr Hobby vorzustellen. Während der Angel- und Wassersportclub eine sehenswerte Show auf den Wasserski bot und mit der gelben „Banane“ die Jüngsten über die Havel schleuderte, bot der Casting Club Ketzin auf dem Trockenen Einblicke in seinen Sport. „Gewicht Zielwerfen“ war im Angebot. Geduldig erklärten Vereinschef Torsten Müller und Horst Krause das komplizierte Zusammenspiel von Angel samt Rolle, Sehne und den Fingern beider Hände. Willy, Ida, Theo und Stella, Vierlinge aus Tansania und derzeit Einwohner der Stadt, hatten wohl erstmals so ein Sportgerät in der Hand. Sie bewiesen aber Geduld.

„Es ist eine saubere, gepflegte Anlage mit guter Versorgung. Wir kommen sicher wieder“, lobte Nicole Ebert aus Schönwalde-Glien das Strandbad und wartete gerade gemeinsam mit Töchterchen Leni und deren Freundin Lea auf die simulierte Wasserrettung durch den ASB. Mit Blaulicht rauschten die „Havelsamariter“ in den Strandbadbereich, bargen in Minutenschnelle Verletzte. Ansonsten tummelte sich im Wasser nur vereinzelt ein Besucher. Fast alle hatten lieber die dicken Jacken ausgepackt. Dabei war doch das Wasser mit 23 Grad mindestens sechs Grad wärmer als die Luft an Land.

Von Wolfgang Balzer

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