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Havelland Straße an der Kaianlage Ferchesar ist fertig
Lokales Havelland Straße an der Kaianlage Ferchesar ist fertig
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16:32 26.03.2018
Der Verkehr darf wieder rollen. Quelle: Norbert Stein
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Ferchesar

Es gibt Bauvorhaben, die benötigen eine sehr lange Zeit, bis sie abgeschlossen sind. Ein 165 Meter langer Teilabschnitt der Straße An der Kaianlage in Ferchesar ist so ein Vorhaben. „Endlich ist es geschafft“, sagte Amtsdirektorin Angelika Thielicke am Donnerstagnachmittag bevor sie gemeinsam mit Bürgermeister Michael Spieck und Bauleuten ein Band zur Verkehrsfreigabe durchschnitt.

Überwiegend durch ein Wohngebiet

Die Baugesellschaft Rhinow hat im letzten Monat den Straßenabschnitt saniert. Bordsteine wurden gesetzt, Frostschutz- und Schottertragschicht eingebracht und die Straße mit einer wassergebundenen Decke befestigt. Insgesamt 26 000 Euro hat die längst überfällige Sanierung des Teilabschnitts gekostet. Die Straße An der Kaianlage führt in diesem Abschnitt durch ein überwiegend zur Erholung genutztes Wohngebiet und ist die Anbindung für den Weg zum Campingpark „Buntspecht“ am Ferchesarer See.

Unbefestigter Teilabschnitt

Der unbefestigte Teilabschnitt sollte schon 2007 ausgebaut werden. Die Bauleute haben damals auch mit der Arbeit begonnen. Für die vorgesehene Befestigung wurde Sandboden ausgehoben. Doch weiter gingen die Arbeiten nicht. Die Baustelle wurde gesperrt, die Datschenbesitzer kamen nur noch zu Fuß zu ihren Grundstücken und die Besucher des Campingparks mussten einen Umweg fahren.

Teile auf Privatgrund

Der Grund war, dass die Straße auf einem Privatgrundstück verlief. Ein paar Quadratmeter nir, aber die waren privat. Und weil die Eigentumsfrage nicht geklärt werden konnte, verhängte das Gericht einen Baustopp. Die Baustelle wurde geschlossen, die Gemeinde legte ihre für das Vorhaben eingeplanten 45 000 Euro auf die Seite.

Weil sich die ganze Angelegenheit aber hinzog, konnte auch 2009, als der rund ein Kilometer lange Weg zum Campingpark mit einer 136 000 Euro Landesförderung für insgesamt 216 000 Euro saniert wurde, nicht in dem Teilabschnitt der Straße An der Kaianlage gebaut werden. Acht Jahre gingen seit dem Baustopp bis zur Klärung aller Probleme ins Land. „Dabei hatten wir mit der Grundstückseigentümerin eine gute Zusammenarbeit“, betonte Angelika Thielicke am Donnerstag. 2016 im Juli erfolgte die Grundstücksübertragung an die Gemeinde. Die Sanierung konnte beginnen. Die Gemeinde hatte dafür immer noch das bereits 2007 eingeplante Geld im Haushalt. 19 000 Euro davon wurden nicht benötigt. Für das Geld lässt die Gemeinde nun andere Straßen reparieren.

Von Norbert Stein

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