Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -3 ° wolkig

Navigation:
Straße bei Nennhausen könnte saniert werden

Landkreis prüft Übernahme der Straße bei Garlitz Straße bei Nennhausen könnte saniert werden

Ab Anfang 2016 könnte eine weitere Straße im Havelland unter der Trägerschaft vom Landkreis stehen. Aber nur unter einer Voraussetzung: Wenn das Landesministerium Geld für eine Sanierung zuschießt. Drei Millionen Euro sind einer ersten Einschätzung zufolge notwendig, um den 10,8 Kilometer langen Abschnitt von Schlaglöchern zu befreien.

Voriger Artikel
Asylbewerber rennt mit Kindern um die Wette
Nächster Artikel
Kassiererin wehrt sich gegen Diebe

Die Straße in Richtung Nennhausen.

Quelle: Norbert Stein

Havelland. Der Landkreis Havelland prüft zur Zeit die Übernahme der Landstraße Garlitz – Buckow – Nennhausen in seine Baulastträgerschaft. Wenn der Kreistag zustimmt, könnte der Wechsel der Trägerschaft Anfang 2016 erfolgen. Zur Übernahme der Landestraße L982 bereit ist der Landkreis nur, wenn das Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung eine Sanierung der Straße mit 90 Prozent fördert.

Drei Millionen Euro kostet die Sanierung

Rund drei Millionen Euro sind einer ersten Einschätzung des Landkreises zufolge notwendig, um den 10,8 Kilometer langen Straßenabschnitt im Amt Nennhausen zukunftstauglich zu machen, Schlaglöcher zu beseitigen und in Teilabschnitten zu sanieren. Es wäre ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Infrastruktur in der Region, meint Erika Scheifler, Bauamtsleiterin in der Nennhausener Verwaltung. An der zukünftigen Kreisstraße würde sie auch die damit einhergehende Sanierung gut finden.

Die Sanierung in Rhinow

Die Sanierung in Rhinow.

Quelle: Norbert Stein

Die L 982 wäre die zweite Landestraße im Havelland, die der Landkreis vom Land Brandenburg übernimmt. Bereits 2013 übernahm der Landkreis die ehemalige L 175 von Elslaake über Spaatz, Wolsier und Prietzen nach Rhinow. Die Sanierung der nunmehr HVL 31 fördert das Land ebenfalls mit 90 Prozent und stellte dafür dem Landkreis rund 2,2 Millionen Euro zu Verfügung. Saniert wurden mit Hilfe der Förderung bereits die Ortsdurchfahrten Spaatz, Wolsier und Prietzen. Rund 567.000 Euro investiert der Landkreis mit der Landesförderung derzeit in den Ausbau der 690 Meter langen und sechs Meter breiten Ortsdurchfahrt Rhinow. Für den Abschnitt Ortseingang bis Höhe Gewerbegebiet erfolgt die Sanierung im Hochausbau. Ein zweiter Abschnitt vom Gewerbegebiet Siedlerfeld bis zur Einmündung auf die B 102 erfolgt im Tiefbau mit neuer Regenwasserleitung.

Die Sanierung in Rhinow

Die Sanierung in Rhinow.

Quelle: Norbert Stein

Die Sanierung der Rhinower Ortsdurchfahrt realisiert der Landkreis als Gemeinschaftsvorhaben mit der Stadt. Möglich ist damit Grundstücksauffahrten anzulegen und einseitig geführten 1,50 Meter breiten Gehweg auszubauen. Zudem bekommt die Ortsdurchfahrt eine mit dem Sternenpark Westhavelland konforme neue LED- Straßenbeleuchtung. In Höhe der Kita werden vier Parktaschen angelegt. Die Stadt muss für den kommunalen Ausbau 234.000 Euro aufbringen. Die Anwohner sind mit 71.000 Euro beteiligt. Ende Oktober soll die Ortsdurchfahrt fertig sein.

Von Norbert Stein

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Havelland
57811e88-cc1d-11e5-9fb5-3858ea6ed044
Babys aus Oberhavel (6)

Babys aus Oberhavel, Januar/Februar 2016

MAZab: Termine

Was geht ab? Jede Menge Events in Potsdam und im Land Brandenburg

Kinoprogramm

Alle aktuellen Filme in den Kinos von Potsdam und im ganzen Land Brandenburg