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Straße wieder frei nach Brand in Tremmen

400 Strohballen abgebrannt Straße wieder frei nach Brand in Tremmen

Mehrere Feuerwehren waren die ganze Dienstagnacht über im Einsatz: In Tremmen (Havelland) standen 400 Strohballen in Flammen. Erst Mittwoch gegen 13 Uhr waren die Löscharbeiten beendet. So lange war auch die Kreisstraße von und nach Tremmen gesperrt.

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Bei der Brandbekämpfung am Mittwochmorgen.

Quelle: Julian Stähle

Tremmen. Etwa 400 Strohballen, die an der Heerstraße im Ketziner Ortsteil Tremmen zwischengelagert waren, standen am Dienstagabend gegen 22.20 Uhr in Flammen. Die Feuerwehren aus Ketzin/Havel, Tremmen, Etzin und Falkenrehde sicherten den Einsatzort, der sich unmittelbar an der Kreisstraße von Tremmen in Richtung Etzin befindet ab und verhinderten, dass das Feuer auf die andere Straßenseite übergriff.

Warum das Feuer ausgebrochen ist, steht noch nicht fest. Die Einsatzleitung der Ketziner Feuerwehr hatte sich in der Nacht entschlossen, die gepressten Strohballen kontrolliert abbrennen zu lassen.

Die Strohballen sind gefährliche Brandherde

Die Strohballen sind gefährliche Brandherde.

Quelle: Julian Stähle

Die ganze Nacht durch wurde die Feuerstelle überwacht.

Mittwochmorgen rückte mit Feuerwehren aus Nauen und Börnicke die geforderte Verstärkung an. Einsatzleiter Steffen Vogeler von der Ketziner Wehr: „Wir werden mit Hilfe eines Teleskopstaplers die Reste der noch brennenden Ballen auseinanderziehen und diese dann nach und nach auf dem Feld ablöschen.“

Die Straße zwischen Ketzin und Tremmen war komplett gesperrt

Die Straße zwischen Ketzin und Tremmen war komplett gesperrt.

Quelle: Julian Stähle

Kurz nach 9 Uhr setzte Michael Rottstock von der Tremmener Agrar Produkte GmbH den Stapler in Bewegung. Feuerwehrleute bewässerten vor jeder Fahrt in den Gluthaufen die Schaufel, damit der Stapler nicht Feuer fängt. Während der Löscharbeiten musste die Kreisstraße von und nach Tremmen komplett gesperrt werden, weil sich das Strohlager nur wenige Meter entfernt von der Straße befindet.

Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand. Dietmar Steglich, Geschäftsführer Tremmener Agrar Produkte GmbH gegenüber der MAZ: „Der Schaden durch den Verlust der Strohballen beläuft sich auf etwa 8000 bis 10000 Euro.“

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Tremmen, 9. August 2016 – Am späten Dienstagabend bricht in einem Strohlager in Tremmen (Havelland) ein Feuer aus. Mehrere Feuerwehren sind bis 13 Uhr am Folgetag mit den Löscharbeiten beschäftigt. Rund 400 Strohballen gehen in Flammen auf, die Straße zwischen Tremmen und Ketzin ist gesperrt.

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Er hoffe nur, dass die Versicherung in solch einem Fall zahlt und das recht schnell. Glück im Unglück: Der Agrarbetrieb hatte das Stroh nicht als Futter sondern lediglich als Eintreu vorgesehen. „Wir werden jetzt umdisponieren und woanders noch Stroh machen“, erklärte Steglich. Außerdem habe er bereits von zwei benachbarten landwirtschaftlichen Betrieben das Angebot bekommen, Stroh zu kaufen. Erst einen Tag vor dem Feuer hatte der Tremmener Agrarbetrieb das Zwischenlager mit 400 Ballen a 250 Kilo an der Heerstraße angelegt. Die etwa 0,5 Hektar große Lagerfläche sei deshalb so dicht an der Straße gewählt worden, weil „wir das Stroh sehr leicht hätten wieder abfahren können“, sagt Steglich. Er vermutet entweder eine absichtliche Brandstiftung oder „ein Autofahrer hatte eine glühende Kippe aus dem Fenster geworfen.“ Gegen 13 Uhr war der Brand komplett gelöscht, die Kreisstraße wurde um 13.45 Uhr wieder freigegeben.

Von Jens Wegener

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