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Havelland Straßenbau mit Herausforderungen
Lokales Havelland Straßenbau mit Herausforderungen
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07:35 26.04.2016
Die B 5 durch Ribbeck. Quelle: Andreas Kaatz
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Ribbeck

Voraussichtlich im Juni 2017 wird die Erneuerung der B 5- Ortsdurchfahrt Ribbeck beendet sein. Der genaue Baubeginn indes steht noch nicht fest, derzeit läuft die Ausschreibung für das Projekt, das Autofahrern, Einwohnern, aber auch den Touristen ab diesem Jahr einiges abverlangen wird. Jährlich kommen 50 000 bis 60 000 Besucher in den Nauener Ortsteil.

„Es muss so gebaut werden, dass bestimmte Veranstaltungen erreichbar bleiben“, nennt Bernd Retzlaff vom Nauener Bauamt eine der Herausforderungen, vor der Stadt und Landesbetrieb Straßenwesen stehen. Denn nicht nur die B 5 wird erneuert, sondern parallel dazu auch die komplette Theodor-Fontane-Straße, die nach Ribbeck hineinführt. Hintergrund ist, dass in diese Straße ein neuer Regenwasserkanal gelegt wird. „Die alte Leitung liegt seit 1963 drin, teilweise als Mischwasserkanal und in bestimmten Bereichen stark abgängig“, sagt Retzlaff. Über die neue Leitung soll sowohl das Regenwasser auf der B 5 abgeleitet werden, aber auch aus dem Bereich südlich der B 5. Derzeit sucht sich das Niederschlagswasser selbst seinen Weg, Retzlaff spricht von „mittleren Wasserfestspielen“, die sich deshalb jedes Jahr böten. Die Teilbaumaßnahme Fontanestraße erfolgt in vier Abschnitten, die Fahrbahn erhält anschließend eine komplett neue Decke. Die Fertigstellung ist noch für dieses Jahr geplant, die Baumaßnahme soll drei Monate dauern.

Die jetzt teilweise mehr als acht Meter breite B 5 soll in drei Bauabschnitten auf 6,50 Meter Breite zurückgebaut werden. Dazu wird es eine halbseitige Sperrung mit Ampelregelung geben. Lediglich, wenn die oberste Fahrbahndecke aufgebracht wird, soll eine Woche lang eine Vollsperrung erfolgen.

Im Zuge der Baumaßnahme entsteht nördlich der Alten Hamburger Straße (B 5) ein kombinierter, drei Meter breiter Geh-/Radweg, südlich davon ein Gehweg. Die alte Postsäule soll demontiert und restauriert werden und anschließend wieder aufgestellt werden. Des Weiteren wird die vorhandene Fußgängerampel dauerhaft abgebaut und durch eine Querungshilfe mit Mittelinsel und Zebrastreifen östlich der Kreuzung ersetzt.

Frank Wasser, Geschäftsführer der Schloss Ribbeck GmbH, wollte im jüngsten Bauausschuss wissen, wie es während der Baumaßnahme mit der touristischen Beschilderung aussieht. Die bestehende Beschilderung soll aufrechterhalten werden, bekam er zur Antwort. Hinsichtlich künftiger Änderungen am Schilderkonzept regte Bauamtsleiter Stefan Lux jedoch an, dass man dieses Thema rechtzeitig mit Anliegern und Ortsbeirat besprechen sollte – bevor die Bauarbeiten beendet sind. Zudem regte Wasser an, dass nach Fertigstellung der Baumaßnahme wenigstens ein Teil der B 5-Ortsdurchfahrt „im Sinne der kulturtouristischen Entwicklung“ mit 30 km/h ausgewiesen wird.

Probleme durch die bevorstehenden Baumaßnahmen sieht Steffi Focke vom Marienhof. Schon jetzt würden viele Autofahrer mit hohem Tempo am Marienhof entlang fahren. Sie fürchtet nun, dass wegen der Baumaßnahme bald noch mehr Autos diesen Weg nutzen. „Wir versuchen dort eine Tempobegrenzung von 10 km/h hinzubekommen, aber die Leute fahren dort mit 80 entlang.“ Dabei gäbe es im Sommer viele Kinder, die dort die Straßenseite wechseln. „Das wird dann hier zur Fernverkehrsstraße. Seit Jahren kämpfen wir darum, dass dort Kissen auf die Straße kommen“, sagt Steffi Focke. Von der Stadt habe sie erfahren, dass die gesamte Strecke ab Ribbeck bald mit 30 ausgewiesen werden soll. Das Thema wird in einem der nächsten Bauausschüsse erneut behandelt.

Von Andreas Kaatz

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