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Streit über Architektenwettbewerb

Falkensee Streit über Architektenwettbewerb

Ein Architektenwettbewerb soll Schwung in die Neugestaltung des Falkenseer Zentrums bringen. Aber die Abgeordneten schoben das Vorhaben erst einmal auf die Wartebank. Sie wollen mehr Klarheit über die Rahmenbedingungen des Wettbewerbs, der das Areal der alten Stadthalle neu gestalten soll.

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Das Areal der Stadthalle wird verändert.

Quelle: Archivfoto: Radon

Falkensee. Die Verwaltung drückt aufs Tempo, die Abgeordneten bremsen. Vorerst zumindest. So der Tenor der Debatte vom Mittwochabend, als die Falkenseer Stadtverordneten über die alte Stadthalle berieten.

Seit Jahren wird über die Zukunft des Areals diskutiert, ein Abriss des in den 70er- und 80er-Jahren gebauten Gebäudes scheint klar. Nun soll ein Architektenentwurf Schwung in die seit Jahren stockende Entwicklung bringen. So der Wunsch des Investors und der Stadtverwaltung. Letztere stellte den Antrag, einen solchen Wettbewerb durchzuführen. Aber die Mehrheit der Abgeordneten schoben das Vorhaben auf die Wartebank. Allen voran die Fraktion der Grünen, die einen Antrag gegen den Architektenwettbewerb zum jetzigen Zeitpunkt eingebracht hatten.

Widerstände gegen den Architektenwettbewerb waren schon auf der jüngsten Hauptausschusssitzung klar geworden. Die Verwaltung hatte tüchtig nachgebessert. Bürgermeister Heiko Müller (SPD) wollte denn auch den Grünen die Angst vor einer Bogenlösung durch die Hintertür nehmen. Die Verkehrslösung sei klar: über die Straße am Gutspark, keine Bogenlösung. So klar hatte es das Stadtoberhaupt bisher noch nie formuliert gehabt.

Die CDU sagte prinzipiell ja zu dem Wettbewerb, aber nicht jetzt und nicht so, begründete Fraktionsvorsitzende Daniela Zießnitz die Ansicht der Christdemokraten. Ihr fehlten konkrete Angaben zum Ziel der Bebauung, sie wollte Klarheit über Anzahl, Größe und Preise der zu schaffenden Wohnungen. Sie wolle eine Entscheidung auf Ende März 2017 verschieben.

„Wir haben kein Interesse, das Verfahren auf die lange Bank zu schieben“, schlug Norbert Kunz von den Linken einen anderen Zeitplan vor. Es gäbe noch einige Dinge zu klären, aber schon im Dezember oder Januar sollte beim engagierten Einsatz aller Fraktionen eine Lösung möglich sein, sagte er. Diesem Kompromissangebot folgten dann auch alle Fraktionen.

Von Marlies Schnaibel

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