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Havelland Streit um Strandbad-Ausbau in Schönwalde
Lokales Havelland Streit um Strandbad-Ausbau in Schönwalde
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00:29 24.05.2015
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Schönwalde-Glien

Schönwaldes Bürgermeister Bodo Oehme (CDU) hatte sich eigentlich etwas anderes vorgestellt, als er die Mitglieder des Bildungsausschusses kürzlich darum bat, sich noch einmal dem Sportentwicklungskonzept der Gemeinde zu widmen, um das es zuletzt ziemlich ruhig geworden war. Vor einigen Jahren hatte sich die Gemeinde schon einmal mit dem Thema befasst, "um zu erfragen, wo Sportstätten errichtet werden können und welche Anlagen überhaupt benötigt werden", wie Bauamtsleiter Frank Schulz erklärte. Daran wollte Bodo Oehme nun anknüpfen.

Damals war ein großer Sportpark im Erlenbruch vorgesehen, mit Anlagen für Fußballer, Leichtathleten und andere Sportler. Das Grundstück hatte die Gemeinde bereits erworben, die Förderanträge waren schon gestellt, doch dann scheiterte das Vorhaben am fehlenden Bedarf der Vereine.

3500 Quadratmeter an Sportstätten fehlen

An der Idee neue Sportanlagen zu schaffen, hält die Gemeinde weiterhin fest. Laut aktuellen Berechnungen des Landessportbundes fehlen in Schönwalde gemessen an der Einwohnerzahl etwa 3500 Quadratmeter an Sportstätten. Doch als das Sportentwicklungskonzept in dieser Woche im Ausschuss behandelt wurde, drehte sich die Diskussion vor allem um eins: die geplante Erweiterung des Strandbads in der Siedlung und der angrenzenden Fußballplätze.

"Bäume statt Zäune": Strandbad-Ausbau umstritten

Dort sollen eine neue Beachvolleyballanlage und ein Spielbereich für Kleinkinder entstehen; außerdem sollen die angrenzenden Fußballplätze um einen Kunstrasenplatz erweitert, eine Tribüne errichtet und zusätzliche Parkplätze angelegt werden. Das Vorhaben ist umstritten. Ein Bündnis bestehend aus Grünen, Forum Schönwalde und den beiden Vereinen Pro Natur Schönwalde-Glien und EFCS (Verein zur Erhaltung und Förderung des Charakters von Schönwalde) wehrt sich seit einiger Zeit gegen die Zerstörung der Natur, eine erhöhte Verkehrs- und Lärmbelastung und damit einhergehend einen Verlust an Erholungsqualität. Zudem kritisieren sie, dass die Plätze nicht für alle Kinder zugänglich sein sollen, sondern nur für Vereinsmitglieder. Entsprechend lautet das Motto der Initiative: "Bäume statt Zäune".

"Polemische Zuspitzung" durch Kritiker

Der Ausschussvorsitzende Wilfried Seiring (SPD) nannte dies eine "polemische Zuspitzung". Er begrüßte die Erweiterungspläne: Die neuen Sportanlagen seien zentral gelegen, gut erreichbar und deshalb benutzerfreundlich. "Ich sehe eigentlich keine Alternative", sagte er. Seiring erinnerte daran, dass ein Schallschutzexperte den Ausbau als immissionsrechtlich unbedenklich eingestuft hatte.

Auch Hans-Joachim Mund (CDU), Ortsvorsteher der Siedlung, kritisierte die Forderung des Bündnisses nach freiem Zugang der Sportanlage für jedermann. "Der Schönwalder SV 1953 hat den Platz gepachtet. Er trägt dort die Sorgfaltspflicht und haftet für alles, was dort passiert." Wer einfach kicken wolle, dem stünden die Bolzplätze in der Gemeinde zur Verfügung, so Mund.

Für den kommenden Dienstag, den 26. Mai, hat der Ortsbeirat der Siedlung eine Einwohnerversammlung in der Aula der Grundschule "Menschenskinder", Sachsenweg 24, organisiert. Dort sollen alle Fragen rund um das Bauvorhaben rund um das Strandbad geklärt werden. Es wird mit einer regen Beteiligung gerechnet.

Von Philip Häfner

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