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Havelland Strodehne: Das Ökofilmdorf im Havelland
Lokales Havelland Strodehne: Das Ökofilmdorf im Havelland
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11:14 25.02.2016
Agrarwissenschaftler und Biobauer Dr. Felix Prinz zu Löwenstein in der Dokumantation „Landraub“. Quelle: Movienet Film GmbH
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Strodehne

Klimawandel und Artenschutz, Energiewende und gerechte Globalisierung, Entwicklungshilfe und Integrationspolitik, Umweltkriminalität und Datenschutz – das Themenspektrum des Festivals der Umwelt- und Naturfilme ist auch in diesem Jahr wieder äußerst vielfältig. Mehr als 120 Einreichungen von Filmemachern, Verleihen sowie öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten aus dem deutschsprachigen Raum mit Österreich und der Schweiz standen zur Auswahl. 39 Fernseh- und Kino- sowie 13 Kurzfilme wurden für den Wettbewerb und die aktuelle Festivaltournee nominiert.

Die Ökofilmtour lebt vom Interesse neugieriger und kritischer Besucher und davon scheint es im Ländchen Rhinow und besonders in Strodehne jede Menge zu geben. Wie in den Jahren zuvor macht die Ökofilmtour wieder in dem Haveldorf Station. Das Strodehne erneut einziger Festivalort im Havelland ist, dafür hat wieder der Verein „Lebendige Zukunft Strodehne“ gesorgt. Dessen Mitglieder laden am 17. März um 19 Uhr zur Filmvorführung in das Gasthaus „Stadt Berlin“ einladen. Gezeigt wird die Dokumentation „Landraub“ gezeigt.

Mehr als 10 000 Zuschauer

Darin geht es um groß angelegte Geschäfte mit Ackerland, ein Thema das auch Brandenburg längst erfasst hat. Noch bis Mitte April wird die „Ökofilmtour“ durch die unterschiedlichsten Städte und Gemeinden Brandenburgs ziehen. Unter der Leitung des Fördervereins für Öffentlichkeitsarbeit im Natur- und Umweltschutz FÖN organisieren rund 200 ehrenamtliche Mitveranstalter in mehr als 60 Orten Filmvorführungen, davon allein 17 in Brandenburg/Havel. Hier werden im Naturschutzzentrum Krugpark sowie im Gelben Salon des Fontane Clubs so viele Festivalfilme wie an keinem anderen Ort gezeigt.

Im Fokus stehen auch 2016 globale Zukunftsthemen: weltweiter Klimaschutz contra boomenden Kohlestrom, pro und kontra beim Einsatz von Glyphosat, die Verdrängung indigener Völker zugunsten der Kohleproduktion, Massentierhaltung und ihre Folgen . Viele Filme zeigen die Schönheiten der Natur und schärfen mit eindringlichen Bildern das Bewusstsein für den Erhalt der biologischen Vielfalt.

Jahr für Jahr bringt die Ökofilmtour mehr als 10 000 Zuschauern im ganzen Land aktuelle Filme von unterhaltsamer und künstlerisch origineller Art. Vereine, die sich an der Tour beteiligen wollen und bereit sind Festivalfilme zu zeigen, wenden sich an Festivalleiter Ernst-Alfred Müller, 0331/201 55 35. Weitere Informationen und Termine auf: www.oekofilmtour.de

Die Ökofilmtour 2016 in der Region

Bis 29. März macht die Ökofilmtour noch neun Mal Station in Brandeburg/Havel.

Im Gelben Salon im Fontane Klub wird am 26. Februar um 19 Uhr „Zwischen Himmel und Eis“ gezeigt. Am 18. März läuft ebenfalls um 19 Uhr „La Buena Vida – Das gute Leben“.

Im Naturschutzzentrum Krugpark sind bis 29. März noch sieben Filmvorführungen geplant. Unter anderem ist hier am 2. März um 15 Uhr „Seeadler – Der Vogel Phönix“, am 14. März ab 17.30 Uhr „Gift im Acker – Glyphosat, die unterschätzte Gefahr“ und am 22. März um 15 Uhr „Eisbärensommer“ zu sehen. Mehr auf: www.krugpark-brandenburg.de

In Strodehne macht die Ökofilmtour am 17. März um 19 Uhr Station in der Gaststätte „Stadt Berlin“. Gezeigt wird der Film „Landraub“.

Von Christin Schmidt

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