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Havelland Stromsparen bei der Straßenbeleuchtung
Lokales Havelland Stromsparen bei der Straßenbeleuchtung
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00:46 25.07.2015
So sehen die Energiesparlampen aus, die bis 2020 in Rathenower Straßenlaternen eingebaut werden. Quelle: M. Kniebeler
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Rathenow

Straßenzug für Straßenzug arbeitet die Rathenower Wärmeversorgung GmbH die Umrüstungsliste ab, die von den Stadtverordneten ständig aktualisiert wird. Auf diese Weise sollen bis zum Jahr 2020 alle 3600 Straßenlaternen mit energiesparenden LED-Leuchten ausgerüstet sein.

In der Steinstraße werden 35 Laternen umgerüstet

Aktuell auf der Umrüstungsliste stehen vier innerstädtische Straßen. Bis zum Ende des Jahres soll die Umrüstung erfolgen. Die Steinstraße ist mit 35 Laternen der größte Posten auf der Liste. Der Verbrauch wird durch die Umstellung auf LED-Technik von über 12.000 Kilowattsunden pro Jahr auf knapp 3800 kWh/a gesenkt. Die Kosten für die Umrüstung in Höhe von 8700 Euro werden laut Berechnung der Stadt nach vier Jahren durch die Stromersparnis eingespielt. Noch etwas günstiger fällt die Amortisationsrechnung für die Wilhelm-Külz-Straße aus. Der Austausch der 14 Leuchten schlägt mit 3200 Euro zu Buche. Nach 3,7 Jahren hätte man dieses Geld durch die Ersparnis wieder reingeholt. Ähnlich sieht es in der Baderstraße und an der Promenade des östlichen Stadtkanalufers (unterhalb von Rewe) aus, die ebenfalls auf der Umrüstungsliste für dieses Jahr stehen.

Inselweg und Mühlendamm haben schon LED-Leuchten

Bereits umgestellt ist die Beleuchtung im Inselweg und auf dem Mühlendamm. Rund 10.000 Euro hat die Umrüstung der 40 Laternen nach Auskunft von Bauamtsleiter Matthias Remus gekostet. Hier dauert es zwar acht Jahre, bis sich die Investition amortisiert hat. Aber da die Leuchten eine Lebensdauer von bis zu zehn Jahren haben, rechnet sich die Umstellung trotzdem. Außerdem leuchten die Laternen jetzt die ganze Nacht und werden nicht, wie bislang, um Mitternacht ausgeschaltet. Die Proteste der Anwohner über diese Praxis gehören seit der Umrüstung der Vergangenheit an.

Von Markus Kniebeler

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