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Havelland Sturmschäden im Westhavelland
Lokales Havelland Sturmschäden im Westhavelland
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18:53 05.10.2017
In der Rathenower Gartenstraße stürzte ein Baum auf zwei Autos und zerstörte diese komplett. Quelle: Kay Harzmann
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Rathenow

Der Sturm Xavier ist am Donnerstagnachmittag durch das Westhavelland gezogen und hat eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Umgestürzte Bäume blockierten Straßen, lose Dachziegel stürzten zu Boden, schwere Äste flogen durch die Luft wie Streichhölzer. Allein die Rathenower Feuerwehr rückte innerhalb von zwei Stunden zu 35 Einsätzen aus.

Auch in der havelländischen Kreisstadt Rathenow hat Sturmtief Xavier gewütet und heftige Schäden hinterlassen. Die Feuerwehr wurde innerhalb von zwei Stunden zu 35 Einsätzen gerufen.

Sowohl die Ausfallstraßen, nach Bamme, nach Stechow und nach Semlin als auch die Straßen in der Innenstadt waren durch umgestürzte Bäume blockiert. Schlimm getroffen hatte es den Körgraben. Hier lagen drei umgestürzte Bäume quer auf der Fahrbahn. In der Puschkinstraße war ein Baum auf ein leer stehendes Haus gestürzt. Auch die Bammer Landstraße war zeitweise blockiert, weil ein entwurzelter Baum auf der Fahrbahn lag.

In der Gartenstraße begrub ein mächtiger Baum zwei parkende Pkw unter sich. Im Rathenower Fontanepark bot sich ein Bild der Verwüstung. Nachdem der kurze Gewittersturm am 22. Juni bereits eine mächtige Eiche ohne weiteren Sach- oder Personenschaden komplett entwurzelt hatte, holte der Wind mit seinen Sturmspitzen am Donnerstag überall im Park knorrige Äste von den Bäumen.

Sturmtief „Xavier“ hat in Rathenow eine Schneise der Verwüstung hinterlassen - hier am Körgraben. Quelle: Markus Kniebeler

Insgesamt vier alte hohe Bäume wurden im Fontanepark komplett entwurzelt. Glücklicherweise fielen die Bäume alle in den Park hinein, ohne weitere Schäden zu verursachen. Lediglich eine Straßenlaterne wurde geknickt. Die Halter der in der Fontanestraße parkenden Pkw hatten Glück. Eine große entwurzelte Eiche am Radweg stürzte parallel zur Straße schräg in den Park.

Zur Unterstützung der Feuerwehrkräfte, die es kaum schafften, die Alarmierungsliste abzuarbeiten, rückten Mitarbeiter des städtischen Betriebshofs mit Motorsägen und Räumfahrzeugen aus. Oft begnügten sie sich damit, die Äste und Bäume von der Straße zu schieben und eilten dann zum nächsten Einsatzort. Der Bahnverkehr am Rathenower Bahnhof war zeitweise eingestellt.

Auch in anderen Orten hinterließ der Sturm schwere Schäden. So fiel in Nennhausen am Nachmittag der Strom aus. Mehrere große Bäume am Sportplatz wurden entwurzelt oder knickten ab. Es dauerte bis in den späten Abend, bis sich die Lage normalisiert hatte.

Von Markus Kniebeler und Uwe Hoffmann

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