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Sturmtief knickt Bäume um

Havelland Sturmtief knickt Bäume um

Die Feuerwehren im Osthavelland hatten durch das Sturmtief „Sebastian“ viel zu tun. Umgestürzte Bäume und herabhängende Äste mussten beseitigt werden. Personen wurden durch den Sturm nicht verletzt.

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Auch in Brieselang war nach dem Sturm die Säge gefragt.

Quelle: Julian Stähle

Havelland. Mit bis zu 100 Kilometer in der Stunde zog Sturmtief „Sebastian“ am Mittwoch Nachmittag über das Havelland. „Vor allem das Osthavelland war betroffen“, sagte Kreisbrandmeister Lothar Schneider, hier hatte die Feuerwehr einiges zu tun, um die Verkehrssicherheit herzustellen. Größere Schäden blieben allerdings aus.

Vor allem umgestürzte Bäume, abgebrochene oder herunterhängende Äste hielten die Feuerwehrleute auf Trab. „Wir hatten ab 15.25 Uhr vier Einsätze hintereinander“, sagte der Ketziner Ortswehrführer Steffen Vogeler. „Vor allem die Böen machten den Bäumen zu schaffen“, sagte Vogeler. „Aber es verlief alles glimpflich“, fasste er zusammen. Personen kamen nicht zu Schaden. So wurden im Stadtgebiet große Äste von Gehwegen beseitigt und ein gestürzter Baum musste zersägt werden.

Zwischen 17 und 19.30 Uhr machte der Sturm den Wustermarker Feuerwehrleuten zu schaffen. Auch hier hatte es in mehreren Ortsteilen Bäume und Äste abgedreht. „Es waren eher leichte Schäden“, bewertete Gemeindebrandmeister Jürgen Scholz den stürmischen Mittwochabend mit fünf Einsätzen. In Wustermark war ein Baum aus einem Garten auf ein abgestelltes Auto gestürzt, der Schaden war jedoch nicht riesig, da es sich um eine Zypresse gehandelt hat, die durch den Sturm entwurzelt worden war.

Kein Baum, sondern ein Leitungsmast war bei Dyrotz-Luch umgefallen. „Hier haben wir noch eine Überland-Telefonleitung, die Masten sind alt und zum Teil morsch, da passiert öfter mal was“, sagte Jürgen Scholz. Mittwoch hing die Telefonleitung herunter, so dass die Feuerwehrleute die Leitung trennten und den gefallenen Mast vom Weg räumten. „Leute kamen bei uns durch den Sturm nicht zu Schaden“, sagte der Gemeindebrandmeister.

Für Donnerstag waren erneut Wetterwarnungen ausgesprochen worden, dabei wurde vor allem vor Windböen bis zu 70 Kilometer pro Stunde gewarnt.

Von Marlies Schnaibel

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