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Havelland Suche nach Arbeitsgelegenheiten
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14:38 19.05.2016
Die Traglufthalle kurz vor der Inbetriebnahme. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Brieselang

Die Gemeinde kümmert sich derzeit um mögliche Arbeitsgelegenheiten für Flüchtlinge, die in den Unterkünften in Brieselang leben. Entsprechende Anfragen nach in Frage kommenden Projekten sind an die Vereine im Ort gegangen. Das sagte jetzt Michael Grüter, der im Rathaus als Sachbearbeiter für Flüchtlingsangelegenheiten fungiert – als Bindeglied zwischen dem für die Flüchtlinge zuständigen Landkreis, den Heimen und der Gemeinde. So ist angedacht, dass der Naturlehrpfad im Bredower Forst mit Hilfe der Asylbewerber aufgewertet wird. Erste Gespräche mit der Oberförsterei gab es bereits. „Die Projekte müssen eine Motivation in sich tragen“, sagt Grüter. Die Entlohnung sei nämlich sehr gering. Auf jeden Fall soll in Kürze unter Anleitung des Bauhofes die Gestaltung einer Grünfläche am Promenadenweg beginnen.

Wie er kürzlich sagte, leben in den drei Unterkünften in Brieselang derzeit 152 Flüchtlinge. Davon seien 80 Kinder und Jugendliche, von denen wiederum 52 eingeschult sind. „In der Notunterkunft in der Jugendherberge besteht die größte Zufriedenheit, was die Unterbringung angeht“, sagt Grüter. Dort könnten die Leute sich selber bekochen. Schwieriger sei die Situation in der Traglufthalle. Dort habe sich gezeigt, dass die Temperaturregelung schwierig ist. Schon im Frühling hätten in der Halle 38 bis 42 Grad Celsius geherrscht. Mittlerweile ist eine Folie über die Halle gezogen worden, was aber nur eine Temperatursenkung von etwa zehn Grad ausmacht. Problem sei zudem, dass es im Außenbereich der Halle keinen Schatten gibt und zudem eine regelrechte Wüstenei. Rasen wurde zwar irgendwann mal angesät, war aber zwischenzeitlich kaputtgefroren, hieß es. Die Unterkunft für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge im Rüstzeitheim in Zeestow wird nun Ende Mai aufgegeben, die Bewohner ziehen dann wie geplant nach Elstal.

Neben Deutschkursen der Volkshochschule bietet begleitend auch die Willkommens AG welche an. Ab Juni will der Verein Agora zudem solche Kurse mit Kinderbetreuung im Forstweg organisieren. Man müsse aber abwarten, wie das Angebot wegen der großen Entfernung zu den Unterkünften angenommen wird.

Die Sprachkurse sollen zur Integration der Flüchtlinge beitragen, jedoch hält Grüter einen Erfolg in dieser Frage aus einem anderen Grund für schwierig. Es fehle im Ort an geeigneten Wohnungen. „Wenn es keinen freien und preiswerten Wohnraum gibt, dann wird die Integration hier nur eine kurze Episode sein“, sagt er. Sieben Familien sind deshalb schon ins Westhavelland gegangen, leben jetzt in Premnitz oder Stölln.

Angesichts der Badesaison will die Gemeinde jetzt Baderegeln für Flüchtlinge entwickeln, damit die Asylbewerber wissen, wie sie sich am Nymphensee verhalten müssen. Die Regeln soll es unter anderem auf arabisch, persisch und deutsch geben. Zudem befinde sich laut Grüter unter den Flüchtlingen jemand, der in der iranischen Nationalmannschaft geschwommen ist. Dieser hat Interesse, Rettungsschwimmer zu werden. Nebenbei hätte ein Teil der Asylbewerber damit auch jemanden, der ihre Sprache spricht.

Zudem wird an den Aufbau einer Fahrradstation gedacht. Die soll am künftigen Heim in der Thälmannstraße entstehen. Dort können die Asylbewerber unter Anleitung der Willkommens AG Fahrräder reparieren. Finanziert wird der Aufbau von der Kirchengemeinde Falkensee-Seegefeld.

Von Andreas Kaatz

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