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Havelland Superhelden in der Fliederstadt
Lokales Havelland Superhelden in der Fliederstadt
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18:48 11.11.2015
FKC-Präsident Uwe Rahn erhielt von Amtsdirektor Christian Pust (r.) den Schlüssel. Quelle: Andreas Kaatz
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Friesack

Wer im Fliederstädtchen Friesack bis Aschermittwoch Batman oder Spiderman begegnet, muss sich nicht wundern. Denn die Narren des Friesacker Karnevalclubs haben die Losung ausgegeben: „Die Superhelden haben sich freigenommen, um heut zum FKC zu kommen“.

Zum 63. Mal stürmte der FKC am Mittwoch um 11.11 Uhr mit dem Schlachtruf Hep Kep Tau das Friesacker Rathaus. Es war diesmal aber nur ein recht kleines Grüppchen in Blau-Weiß, das sich mit Bürgermeister Klaus Gottschalk und Amtsdirektor Christian Pust anlegte. Auch das neue Prinzenpaar konnte die Rathausstürmer nicht verstärken, dafür machten aber das Kinderprinzenpaar Paul I. und Maria -Isabell I. sowie das Jugendprinzenpaar Justin I. und Emeli I. ihre Sache hervorragend, auch wenn es nicht gelang, allein mit Knutschen den Bürgermeister zur Aufgabe zu bewegen.

Der thronte auf dem Geldschrank der Marke „Franz Jäger, Berlin“ und konnte nur müde lächeln angesichts der FKC-Forderung „Wir wollen die volle Kasse haben“. Denn die hätte die Stadt gern auch selber angesichts der momentanen Haushaltslage. Da war also nichts zu holen.

Das närrische Volk musste sich also noch etwas einfallen lassen, um wenigstens in den Besitz des Rathausschlüssels zu gelangen. Warum nicht mittels Tauziehen? Dabei ließen sich die Karnevalisten zwar nicht über den Tisch, wohl aber übers Pflaster ziehen – 1:0 fürs Rathausteam. Und da ja im Rathaus auch hin und wieder geheiratet wird, kam nun passend dazu der Sägebock zum Einsatz. Paul I. und Justin I. legten sich mächtig ins Zeug, um die stumpfe Säge so schnell wie möglich durchs Holz zu ziehen. Dann war der Bürgermeister an der Reihe, der diesmal auf den Schutz der Schützengilde verzichten musste. Er verschwand kurz und kam mit einer Motorsäge wieder. Ruck, zuck war der Stamm durchsägt. Anwendung irregulärer Mittel, befand FKC-Präsident Uwe Rahn – und mit dem Absingen der Friesackhymne „Am Rhin, am Rhin“ war der Weg ins Rathaus frei.

Anschließend wurde erst im Rathaussitzungssaal und danach in den neuen Vereinsräumen in der Vietznitzer Straße ordentlich gefeiert. Seit September hat der FKC dort ein eigenes Domizil, wo auch die verschiedenen Gruppen trainieren können.

Das neue Prinzenpaar indes wird erstmals zur Gala-Veranstaltung am kommenden Sonnabend in der OSZ-Mensa präsentiert. Antonia I. alias Antonia Schill aus Paulinenaue und Jonny I. alias Jonny Ruß aus Nennhausen werden nun die Saison über das Zepter schwingen. Beide haben mit Karneval noch keine Erfahrungen. „Aber das ist oft auch das Beste. Beide sind aufgeschlossen und freuen sich schon“, meint Uwe Rahn. Erst kurz vor Saisonbeginn haben sich die 18-Jährige und der 19-Jährige bereiterklärt, wie er verriet. Auf einer Familienfeier konnte Jonny dafür begeistert werden. Erfreut ist der FKC-Präsident zudem darüber, dass der Verein mittlerweile 80 Mitglieder hat. Allein seit März dieses Jahren seien 35 neu hinzugekommen, vor allem junge Karnevalisten.

Rathäuser wurden am Mittwoch aber auch in Falkensee und Nauen gestürmt. In Falkensee übernahmen Madlin I. (18) und Marcel II. (21) die Regierungsgewalt für den FKK 2000. Orden erhielten unter anderem Bürgermeister Heiko Müller und Beigeordneter Thomas Zylla. Ein weiterer ging an Peter Nieder, der die beiden Karnevalslieder für den FKK 2000 komponiert hat.

In Nauen musste sich Bürgermeister Detlef Fleischmann vor dem Kreishaus dem Prinzenpaar Reno 52. und Beatrice I. geschlagen geben.

Von Andreas Kaatz

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