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Havelland Tauchen, trommeln, baden
Lokales Havelland Tauchen, trommeln, baden
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12:42 25.07.2013
Chinesische Schriftzeichen malt Campleiterin Ines Zugowski einer Teilnehmerin auf den Unterarm Quelle: Christin Schmidt
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Brieselang

Schnorcheln, Klettern, Bogenschießen, Badespaß und Fußball spielen – die Ferien sind dazu da, sich auszutoben, Neues zu entdecken und vielleicht das eine oder andere Abenteuer zu erleben. 60 junge Havelländer zwischen 9 und 13 Jahren haben in dieser Woche dazu jede Menge Gelegenheit. Sie verbringen eine Woche im Abenteuercamp in der Herberge „Zum Brieselang“ und lassen es sich so richtig gut gehen.

Wie im vergangenen Jahr steht das Abenteuercamp auch in diesem Jahr unter dem Motto einer Weltreise. Jeden Tag soll ein anderes Land erkundet werden. Nach einem Afrika-Tag mit Trommeln, T-Shirts färben und Armbänder flechten am Montag, wurde am Dienstag Japan erkundet. Gestern widmeten sich die Teilnehmer Skandinavien. Die Organisatoren haben sich jeweils ein passendes Programm dazu ausgedacht. Zum Beispiel konnten die Mädchen und Jungen am Dienstag Origami falten, chinesische Schriftzeichen malen oder sich von einem Profi ein paar Karate-Kicks zeigen lassen. Heute wird geschnorchelt. Der Tauchclub Brieselang wird den Mädchen und Jungen die Unterwasserwelt des Nymphensees zeigen. Der wohl klarste See im Havelland, ist nur wenige Gehminuten vom Camp entfernt und nicht nur heute ein beliebtes Ziel für die Campteilnehmer. Zudem verspricht der heutige Tagesplan Hula-Hoop, eine Beachparty und Limbo-Tanz – die spielerische Reise geht nach Hawaii. Am Freitag begeben sich die Teilnehmer wahrhaftig auf Tour und besuchen den Filmpark in Potsdam Babelsberg. Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten soll am Freitag mit Baseball, Cheerleadern und einem großen Abschluss Barbecue gefeiert werden. Untergebracht sind die jungen Abenteurer in gemütlichen Holzhütten. Bis zu acht Kinder teilen sich eine Unterkunft. Für jedes Haus steht ein Betreuer zur Verfügung. „Unsere Betreuer sind alle ausgebildet, viele davon vom Kreissportbund“, erklärte Marcel Böttger. Er selbst ist nicht nur Betreuer im Jugendcamp, sondern auch Erfinder dieses Projekts. „Ich bin schon als Kind gern ins Ferienladen gefahren. Meist sogar zweimal“, erinnert er sich. Unterstützt wird Böttger unter anderem von Ines Zugowski, die die Leitung des Camps übernommen hat und mit Ruhe und Gelassenheit das Kommando über die 60 Abenteurer ausübt.

Einige der Teilnehmer sind Wiederholungstäter. Sie waren bereits im vergangenen Jahr dabei und haben Gefallen daran gefunden. Einer von ihnen ist der 12-jährige Lennart Böhm aus Rathenow. Ihm gefallen die zahlreichen Aktivitäten und dass der See zum Baden so nah ist. In seiner Freizeit spielt Lennart Fußball beim BSC Rathenow. Diesem Hobby kann er auch im Camp nachgehen.

Die Kreissportjugend, der Horizont Verein, sowie der Humanistischer Freidenker Bund und die Diakonie richten das Camp seit Jahren gemeinsam aus und laden Kinder und Jugendliche aus dem gesamten Landkreis dazu ein. Jeder der vier Partner steuert etwas bei. Unterstützt wird das Projekt zudem vom Jugendamt des Landkreises und durch den Bildungsfonds des Jobcenters. Eine Förderung durch den Lokalen Aktionsplan gab es in diesem Jahr nicht. Dennoch konnte die Teilnahmegebühr mit 125 Euro für eine ganze Woche mit Vollverpflegung, Unterkunft und sämtlichen Aktivitäten recht gering gehalten werden. Kinder aus sozial schwachen Familien bekamen zudem einen Zuschuss.

Von Christin Schmidt

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