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Havelland Investor will Tausende neue Wohnungen bauen
Lokales Havelland Investor will Tausende neue Wohnungen bauen
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13:54 21.02.2018
Der alte Fliegerhorst könnte ein neuer Wohnpark werden. Quelle: Laura Sander
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Schönwalde-Glien

Bauen ja, aber nicht um jeden Preis. Das sagten sich die Gemeindevertreter, als sie auf ihrer Beratung am Donnerstagabend über mehrere Bauanträge und Bauvorhaben berieten. Dabei ging es zunächst um eher kleine Vorhaben, mit Spannung wird die Veränderung auf dem ehemaligen Militärgelände Erlenbruch erwartet. Hier könnte Wohnraum für etwa 3000 Menschen entstehen.

Schönwalde Wohnen GmbH gegründet

Das Gelände ist inzwischen von der Brandenburgischen Boden GmbH verkauft. Besitzer ist die Schönwalde Wohnen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft besteht seit Juli 2017 und hat ihren Sitz im niedersächsischen Langenhagen. Sie gehört zu einem Netzwerk von Firmen, zur B.G. Verwaltungs GmbH Langenhagen, die auch Erfahrungen im Bearbeiten von Konversionsflächen hat. So zählen dazu die „Wohnen im Bunker GmbH“, die „Nordland Projekte Königs Wusterhausen GmbH“und die „In Bernau GmbH“.

Es gab inzwischen zwei Gespräche mit dem Investor, teilte Bürgermeister Bodo Oehme (CDU) mit. Er rechne damit, dass den Gemeindevertretern bald Anträge vorgelegt werden. „Es ist mit 3000 neuen Einwohnern im Erlenbruch zu rechnen“, blickte Bodo Oehme voraus.

Bebauungsplan Wiesenweg soll möglich werden

Am Donnerstag stellten die Schönwalder erst einmal die Weichen für kleinere Vorhaben. So könnten in Schönwalde-Dorf am Wiesenweg 76 Einzel- und Doppelhäuser entstehen. Die Aufstellung eines entsprechenden Bebauungsplanes hatten die Abgeordneten bereits im Oktober vergangenen Jahres beschlossen.

Allerdings zeigte sich, dass nicht alle Teile des Gebietes als Wohnbaufläche ausgewiesen sind. Eine etwa einen Hektar große Fläche wird im rechtskräftigen Flächennutzungsplan als Waldfläche ausgewiesen. Soll das Bauvorhaben durchgesetzt werden, muss der Flächennutzungsplan an den Stellen geändert werden; die Kosten des Verfahrens soll der Investor tragen.

Dem Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplanes stimmten alle Abgeordneten zu, allerdings kritisierte Karl-Heinz Kordt („Grüne/Familie/Bürger“), dass die Änderung erst jetzt angeschoben wird und nicht, bevor über das Bauvorhaben beschlossen worden ist.

Widerspruch bei Bauordnungsamt eingelegt

Prinzipielle Einigkeit bewiesen die Schönwalder Abgeordneten an dem Abend auch bei anderen Bauvorhaben. So lehnten sie es ab, zwei nicht erschlossene Grundstücke, die an den Bebauungsplan Baumalleen grenzen und im Außenbereich liegen, in den Geltungsbereich eines Bebauungsplanes aufzunehmen.

Ein kollektives Nein gab es auch bei dem Antrag auf einen Vorbescheid in der Lindenallee und Schulallee in Schönwalde-Siedlung. Vorher hatten sich bereits Ortsbeirat und Bauausschuss dagegen ausgesprochen, die dortige Wald- in Wohnbaufläche umzuwandeln, der Antragsteller wollte dort drei Wohnhäuser errichten und hatte in der Sache Widerspruch beim Bauordnungsamt des Landkreises eingereicht.

Von Marlies Schnaibel

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