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Havelland Team Bredow holt den Wanderpokal
Lokales Havelland Team Bredow holt den Wanderpokal
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02:15 09.07.2017
Fünf Freizeitmannschaften spielten beim Turnier des Freidenkerbundes in Wustermark mit. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Wustermark

Sie kamen aus dem Jubeln gar nicht mehr heraus, als Volker Mueller, Chef des Humanistischen Freidenkerbundes Havelland, am Mittwochabend dem Team aus Bredow den Wanderpokal überreichte. Die sieben Jungen im Alter von 12 und 13 Jahren mit einem Gastspieler aus Nauen hatten zuvor das alljährliche Fußballturnier auf dem Wustermarker Bolzplatz gewonnen, was auch die Bredower Jugendklub-Betreuerin Katrin Jura stolz machte: „Es ist ja ein Spaßturnier, aber trotzdem ist der Ehrgeiz bei den Spielern groß. Umso mehr freuen sie sich über den Pokal.“ Der Pokalverteidiger – die Mannschaft aus Brieselang – konnte nicht teilnehmen, denn „die sind gerade auf Klassenfahrt“, ließ Volker Mueller wissen.

Das Treffen havelländischer Jugendlicher kurz vor Beginn der Schulferien ist mittlerweile zur Tradition geworden. „Wir hatten dazu kurz nach der Wende die Idee, weil damals so ein Vakuum zwischen Altem und Neuem entstanden war“, erklärte Mueller. Die ersten Jugendklubs eröffnete der Freidenkerbund erst 1992. „Aber von der sozialistischen Jugendarbeit wollte niemand mehr etwas wissen.“ Also sei man zu der Erkenntnis gekommen, kurz vor den Sommerferien, bevor alle Kinder mit den Familien verreisen, etwas zu machen, bei dem alle Spaß haben. Es war die Geburtsstunde der sogenannten Freien Jugendtage, die immer eine Woche andauern. Unter dem Motto: „Lust statt Frust“ bietet die Freidenkerbund in den vom Verein betreuten Jugendklubs im Osthavelland (Bredow, Brieselang, Wustermark, Elstal und Nauen) mehrere Veranstaltungen an: Gemeinsames Backen oder Kochen, Workshops, sportliche Wettkämpfe oder Textilmalerei. Jeweiliger Höhepunkt ist das Fußballturnier um besagten Wanderpokal.

Am Mittwoch traten fünf Mannschaften aus Elstal, Wustermark und Bredow auf dem Wustermarker Bolzplatz an. Mit dabei auch ein Team Elstal, in dem junge Flüchtlingskinder spielten. Jeder kickte gegen jeden, zweimal zehn Minuten war die Spielzeit. Es gab zwei „professionelle“ Schiedsrichter – einer war Freidenkerchef Volker Mueller selbst, der richtig ins Schwitzen kam. „Es ist immer schön zu sehen, dass es sehr fair zugeht und dass die Kleineren und mal gegen die Größeren gewinnen können“, so der Unparteiische. Außer ein paar leichten Blessuren, die beim Fußball normal sind, blieben alle unverletzt, versicherten die Klubbetreuer.

Zu den öffentlichen Jugendtreffen laden die Freidenker auch andere Träger der Jugendarbeit wie die Johanniter oder Arbeiter-Samariter-Bund ein. Dieses Mal hatten nur die Johanniter, die sich um die Flüchtlingskinder in Elstal kümmern, teilgenommen.

Für die Kinder war es ein rundum gelungener Abend, wie Sebastian (12) und Luis(12) sagten, die zum ersten Mal dabei waren: „Hier Fußball zu spielen mit den Kumpels, ist doch cool.“

Und damit die Fußballspieler und Schiedsrichter nicht hungern mussten, sorgte der ehrenamtliche Wustermarker Klubbetreuer Werner Schild immer für Bratwurst-Nachschub auf dem Grill.

Von Jens Wegener

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