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Tebling (SPD) gewinnt Stichwahl in Premnitz

Bürgermeisterwahl Tebling (SPD) gewinnt Stichwahl in Premnitz

Der SPD-Kandidat Ralf Tebling wird der nächste Bürgermeister von Premnitz. Er gewann am Sonntag die Stichwahl mit 53,6 Prozent vor seinem Gegenkandidaten, dem parteilosen Einzelbewerber Felix Burghardt mit 46,4 Prozent. Auch beim ersten Wahlgang am 10. April hatte Tebling mit 40,2 Prozent vor Burghardt (28,4 Prozent) gelegen.

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Wahlsieger Ralf Tebling (SPD) mit seiner Ehefrau Berit.

Quelle: Christin Schmidt

Premnitz. SPD-Kandidat Ralf Tebling (54 Jahre) hat am Sonntag die Bürgermeister-Stichwahl in Premnitz gewonnen. Wie Wahlleiterin Katrin Hamann mitgeteilt hat, war er nach dem vorläufigen Endergebnis mit 53,6 Prozent (1983 Stimmen) siegreich vor seinem parteilosen Gegenkandidaten, dem Einzelbewerber Felix Burghardt (30 Jahre), der 46,4 Prozent (1718 Stimmen) holte. Die Wahlbeteiligung lag bei 50,7 Prozent. Beim ersten Wahlgang am 10. April hatte die Wahlbeteiligung in Premnitz noch bei 57,9 Prozent gelegen. Wie Katrin Hamann auf Nachfrage bestätigte, darf Ralf Tebling laut Kommunalwahlgesetz des Landes nicht mehr Mitglied des Ortsbeirates von Mögelin sein, wenn er hauptamtlicher Bürgermeister von Premnitz wird. Sein Dienstbeginn dort wird am 1. September sein. Gegenwärtig ist er noch ehrenamtlicher Ortsvorsteher von Mögelin und auch Stadtverordnetenvorsitzender in Premnitz.

Das Endergebnis ist etwas enger, als zu erwarten war

Der Wahlsieger Ralf Tebling sagte dieser Zeitung, er freue sich über seinen Erfolg und sei stolz darauf. Das Endergebnis der Stichwahl sei allerdings etwas enger ausgefallen, als er erwarten durfte. Entscheidend sei, dass sein Wahlkampf erfolgreich gewesen sei. Er freue sich nun darauf, sagte Ralf Tebling, bald an einer anderen verantwortlichen Stelle in Premnitz eine Arbeit fortsetzen zu können, an der er schon jahrelang beteiligt gewesen sei. Nach den Gründen für seinen Erfolg gefragt, sagte er, es habe ein Team hinter ihm gestanden, das sei vermutlich ausschlaggebend gewesen. Er gehe davon aus, dass auch seine lange Verwaltungserfahrung und seine kommunalpolitische Erfahrung eine entscheidende Rolle gespielt haben. Es hätten sich viele kleinere Dinge zum Erfolg summiert. Nach seinem Mitbewerber Felix Burghardt befragt, sagte Ralf Tebling, dieser sei gerade bei ihm gewesen, habe ihm zum Wahlerfolg gratuliert und sich für den fairen Wahlkampf bedankt.

Einzelkandidat Felix Burghardt mit seiner Ehefrau Christin

Einzelkandidat Felix Burghardt mit seiner Ehefrau Christin.

Quelle: Christin Schmidt

Der unterlegene Kandidat Felix Burghardt gestand ein, er sei schon „ein klein wenig enttäuscht“, die Stichwahl nicht gewonnen zu haben. Immerhin habe er im Vergleich zum ersten Wahlgang fast 250 Stimmen gegenüber Ralf Tebling aufgeholt, das sei doch ein „schönes Ergebnis“. Nach Gründen für seine Niederlage befragt, sagte er, das sei aus seiner Sicht ganz klar sein Alter. Mit seinen 30 Jahren seien sicher verhältnismäßig viele Wähler davon ausgegangen, dass er zu jung für das Bürgermeisteramt sei. Dem erfolgreichen Ralf Tebling sprach Felix Burghardt seine herzlichen Glückwünsche aus. Die Mehrheit der Premnitzer habe entschieden, dass er der neue Bürgermeister von Premnitz werden solle. Dafür wünsche er ihm das Beste und werde ihn bei seiner Arbeit unterstützen. Damit widersprach Felix Burghardt auch gleich umgehenden Gerüchten, er wolle seine Arbeit in der Stadtverwaltung Premnitz aufgeben, falls er nicht Bürgermeister werden sollte.

Roy Wallenta ist Bürgermeister seit dem 1. September 2000

Die Amtszeit des jetzigen Premnitzer Bürgermeisters Roy Wallenta (parteilos) endet am 31. August dieses Jahres, dann geht er in Pension. Erstmals angetreten hatte er sein Amt am 1. September des Jahres 2000. Als Kandidat der Liste CDU/Kulturbund hatte er damals im ersten Wahlgang mit 42,78 Prozent vor dem SPD-Bewerber Christian Maaß mit 31,04 Prozent gelegen. Bei der Stichwahl am 2. Juli lag er dann denkbar knapp mit 50,28 Prozent vorn, das waren lediglich 39 Stimmen. Nach seiner ersten Amtszeit hatte Roy Wallenta 2008 nur die damals noch parteilose Christine Milde (heute SPD) als Gegenkandidatin. Mit 75,95 Prozent gewann er die Wahl souverän, doch geht nun auch bald seine zweite Amtszeit zu Ende.

Von Bernd Geske

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