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Havelland Technischer Defekt mögliche Ursache für Brand
Lokales Havelland Technischer Defekt mögliche Ursache für Brand
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18:00 01.06.2015
Das Firmengelände von Alu-Druckguss in Brieselang. Quelle: Tanja M. Marotzke
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Brieselang

Für den Brand in einer Gießereihalle der Brieselanger Firma Alu-Druckguss GmbH & Co. Brandenburg KG (MAZ berichtetete) ist nach Angaben des Landeskriminalamtes und der Polizei vermutlich ein technischer Defekt in einem Schaltschrank verantwortlich. Das entstandene Feuer im Schaltschrank griff nach Angaben der Polizei auf einen Kabelschacht über. In der ganzen Halle gab es dann eine starke Rußentwicklung.

„Ein Gutachter wird die Situation jedoch noch einmal beurteilen. Wenn dieser Manipulationen feststellt, wird gegen Brandstiftung ermittelt“, sagte Jana Birnbaum von der Polizeidirektion West. „Nach ersten vorsichtigen Schätzungen gehen wir von etwa 500 000 Euro Schaden aus“, erklärte Birnbaum. Inzwischen ist der Gießofen wieder freigegeben, aber den höchsten Schaden richtet die stillgelegte Produktion an, fügte sie hinzu.

Auf dem Gelände der Firma Alu-Druckguss hatte es am Sonnabend gegen 23.15 Uhr gebrannt. Menschen wurden durch das Feuer nicht verletzt. In der Halle, die mit elf Maschinen ausgestattet ist und in der Automobilteile hergestellt werden, steht im Moment die Produktion still.

Die Feuerwehren aus Nauen und Brieselang waren im Einsatz. Gegen 3 Uhr am Sonntag hatten die 45 Einsatzkräfte den Brand unter anderem mit Schaum gelöscht. Die Feuerwehr Falkensee wurde fälschlicherweise nicht alarmiert. Diese stellte jedoch ein großes Fahrzeug mit Atemschutzgeräten bereit. Dieser große Gerätewagen wurde nach dem Einsatz komplett neu bestückt.

Brieselangs Gemeindebrandmeister Marco Robitzsch schätzt die Kabelschäden sowie die Ausfall- und Reparaturkosten auf mehr als eine Million Euro.

Eine Äußerung des Geschäftsführers der Brieselanger Firma war bis zum Redaktionsschluss am Montagabend nicht zu bekommen. Zurzeit seien Brandschutz und Versicherungen am Ort des Geschehens, um die Situation einzuschätzen, hieß es.

Von Melanie Höhn

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