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Havelland Toben, kicken, tanzen: Festival in Rathenow
Lokales Havelland Toben, kicken, tanzen: Festival in Rathenow
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14:27 16.06.2016
Mit Livemusik und guter Laune wirbt das Laut und Bunt Festival für Toleranz. Rund 1000 Besucher waren bei der 6. Auflage im Optikpark vor drei Jahren dabei. Quelle: U. Hoffmann
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Rathenow

Es soll laut werden und es soll vor allem wieder bunt werden im Rathenower Optikpark. Nachdem das beliebte Festival von und für Jugendliche im Buga-Jahr ausfallen musste – der Zweckverband wollte es wohl lieber ruhig haben – bemühten sich acht junge Menschen aus der Region, eine neue Auflage des „Laut und Bunt“-Festivals auf die Beine zu stellen. Die 24-Jährige Maria Beier, die wie alle anderen Mitstreiter inzwischen in Berlin lebt und arbeitet, hat in den letzten Wochen einige leisten müssen, um den Rathenowern ein weiteres Festival zu bescheren. Der Aufwand ist wirklich groß und Kräfte zehrend, umso glücklicher ist Maria, dass nun das Programm steht.

Es ist das achte Laut & Bunt Festival, passend zum großen Stadtjubiläum soll es deshalb am 23. Juli „Laut & Bunt 8.00 – Spirit of Change“ heißen. Sieben Bands aus dem ganzen Bundesgebiet haben zugesagt und werden ab 16 Uhr für das Publikum in Rathenow spielen. Der Eintritt ist wie immer frei, willkommen ist jeder, egal ob er 15, 55 oder 105 Jahre alt ist. Hauptsache man hat Spaß an der Sache und lässt sich von der Musik und der Atmosphäre begeistern. Umso bunter es wird umso besser.

Ausstellung zeigt Schicksal von Flüchtlingen

Das dürfte auch das Motto des interkulturellen Fußballturniers sein, dass André Neidt von der Kreissportjugend Havelland im Rahmen des Festivals im Mühleninnenhof des Parks organisieren will. Junge Menschen mit unterschiedlichster Herkunft sollen in gemischten Teams gegeneinander antreten. Flüchtlinge, Jugendliche mit Migrationshintergrund, Havelländer, Neuzugezogene – jeder kann bei dem sportlichen Wettbewerb mitmachen. Anmelden können sich Fußballbegeisterte ab sofort bei André Neidt unter Tel.  Telefon: 01 52/27 53 54 21.

Neben dem sportlichen Wettkampf soll in diesem Jahr eine Ausstellung das Programm bereichern. Statt verschiedener Stände von Organisationen und Parteien werden Geschichten von Flüchtlingen in Texten und Bildern erzählt. Dabei handelt sich nicht um Menschen, die in Berlin oder anderen großen Städten leben. Zusammengetragen werden Porträts von Menschen, die in Rathenow leben. Männer und Frauen, die dem einen oder anderen vielleicht im Alltag begegnen, ohne zu wissen, welches Schicksal hinter den Gesichtern steckt.

Das Festival endet wieder mit einer Aftershowparty

Bunt geht es auch auf der Bühne zu, wo verschiedenste Musikrichtungen von nachmittags bis abends auftreten werden. Neben den Bands Villa Hagenstraße und Mehrweg aus Rathenow, die die Genres Blues Rock, Rock und Alternative bedienen, erwarten die Organisatoren The Fope aus Hamburg. Sie werden die dänische Metal-Band Volbeat covern. Indie Elektro Rock und Hip-Hop wollen die Musiker von „I am Jerry“ nach Rathenow bringen. Die Band mit dem weitesten Anfahrtsweg kommt aus Sprockhövel im Ennepe-Ruhr-Kreis, in der Nähe von Wuppertal. Die Greifswalder Combo „Quint and the sharks“ heizen zum Auftakt mit Sharkrock ein.

Radio Havanna bringen Punkrock aus der Hauptstadt mit. Und Wallbreaker aus Brandenburg/Havel wollen das Publikum im Mühleninnenhof mit Beatdown zum Toben bringen. Eine Musikrichtung die sich an Elementen des Extreme Metal und Hardcore Punk bedient und üblicherweise die Fans vor der Bühne zum „Moshen“ bringt – Laien wird es einfach als wildes Tanzen bezeichnen. Nach dem Festival ist vor der Party: Wenn auf der Bühne der Stecker gezogen wird, geht es zur Aftershowparty in die Musikbrauerei.

Von Christin Schmidt

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