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Havelland Tolle Premiere von „Nauen auf Rollen“
Lokales Havelland Tolle Premiere von „Nauen auf Rollen“
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15:57 12.06.2016
Einer der tollkühnen Teilnehmer in Aktion. Quelle: Norbert Faltin
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Nauen

Viele Zuschauer, begeistertes Publikum und tolle Stimmung bei Kaiserwetter: an die 200 Teilnehmer und Besucher erlebten einen bunten und professionellen Mix aus Wettbewerb, Show-Einlagen und Musik von Nauens Shooting-Star und Rapper Fourty Two.

Fliegende BMX-Biker, rasende Skater und Scooter-Artisten, wie man sie nicht alle Tage sieht – allesamt mit dem einen oder anderen blauen Fleck oder einem Kratzer, was in dieser „Branche“ als üblich bezeichnet werden kann. Die fünfköpfige Familie von Stephan Mannshardt aus Nauen kam ganz auf ihre Kosten. Vater Mannshardt kommentierte: „Allein das Aufwärm-Training war schon spannend. Hier kann man richtig Rennstall-Luft schnuppern. Wir sind echt begeistert“. Auch Amir Al-Gaddo (15) aus Berlin sagt: „Ich bleibe bis heute Abend hier. Toll gemacht“.

Organisiert wurde „Nauen auf Rollen“ von Kristin Schlief, Nauens Jugendkoordinatorin, der Kreissportjugend Havelland im Kreissportbund Havelland e.V. in Person von André Neidt sowie von Lisa Pätzold von den Johannitern aus Brandenburg-Nordwest. Schlief sagte: „Zuschauer und alle Aktiven können sich für dieses Jahr noch auf weitere Events im BMX- und Skatepark freuen.“

An Essen und Getränke wurde ebenso gedacht wie an die Moderation, die sich André Neidt aus Rathenow und BMX-Crack Daniel Jahnke vom Verein „Friss Dreck“ aus Dallgow teilten. Auch eigene Klamotten konnten vor Ort bedruckt werden.

Vergnügen bereitete den eher weiblichen Gästen der Zorbing-Ball. Ein riesiger und begehbarer, mit Luft gefüllter und transparenter Ball kullerte pausenlos über die angrenzende Wiese und sorgte für viel Geschrei und Spaß. „Nix für Leute mit Platzangst, aber da sind ja Luftlöcher drin. Am besten fand ich die Finalisten mit ihren Acts“, sagte Adrian Köbke (13) aus Nauen, der mit seinem Scooter da war und der auch den harten Bedingungen auf der Skaterbahn standhält. Er ist schwerer als handelsübliche Roller und ist an vielen Stellen speziell verstärkt. Auch Justin Dähnert (12) aus Rathenow, kennt sich nicht nur mit dem Zorbing-Ball aus, er erklärt: „Da gibt es Haltegriffe im Ball, an denen man sich einfach festhält“, er freue sich aber eher auf den Wettkampf gleich, sagte er und belegte dort prompt den zweiten Platz in seiner Altersgruppe.

Nauens Bildungsamtsleiterin Nora Schiller freute sich indes über den Strahleffekt dieser Veranstaltung. „Nauen auf Rollen bringt die Menschen zusammen, das Konzept funktioniert wunderbar. Man hat den Jugendlichen eben nicht die Anlage vor die Nase gesetzt, um sie dann allein zu lassen, wie manche Kritiker einst mutmaßten. Durch Projekte wie dieses macht eine solche Freizeiteinrichtung erst Sinn. Und das ist nur der Anfang“, versichert Schiller.

Ganz ohne Blessuren verlief der Tag nicht. So musste eine Nase gerichtet werden – der Fahrer war jedoch nach kurzer Verschnaufpause und Versorgung durch die Sanitäter wieder rasch auf den Beinen, besser gesagt im Sattel.
Marion Grigoleit, Nauens stellvertretende Bürgermeisterin, zeigte sich ebenfalls zufrieden. Sie sagte: „Die Kreisolympiade im BMX- Sport 2016 ist der Auftakt für die künftig jährlich stattfindende Veranstaltung ,Nauen auf Rollen’. Dies zeigt, dass unsere Anlage überregionales Interesse hervorgerufen hat. Aber nicht nur für die Sportler selbst ist das Event etwas Besonderes. Für die Besucher wird das Zuschauen ebenfalls ein Höhepunkt sein. BMX-Sport und Skating sind nicht einfach nur Sportarten, bei denen es um Konzentration und Körperbeherrschung geht, sondern beide stehen für eine ganz eigene Philosophie der Fortbewegung. Diese kann nun hautnah erlebt werden.“

André Neidt freut sich ganz besonders über die Einbindung der BMX-Kreisolympiade in die Veranstaltung: „Eine Jury wird die Leistung der teilnehmenden Fahrer bewerten und dabei darauf achten, wie viele verschiedene Tricks und Sprünge gezeigt wurden. Auch der Stil sowie der Schwierigkeitsgrad der einzelnen Sprünge werden bewertet.“

Von Norbert Faltin

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