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Havelland Touristen lassen in Rathenow viel Geld
Lokales Havelland Touristen lassen in Rathenow viel Geld
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20:07 28.09.2016
Boote an der Rathenower Schleuse Quelle: Markus Kniebeler
Rathenow

Insgesamt haben Besucher in der Stadt Rathenow im vergangenen Jahr für einen Umsatz von rund 30 Millionen Euro gesorgt. Das ergibt sich aus dem Wirtschaftsbericht der Stadt Rathenow, den der Leiter des Amtes für Wirtschaft, Alexander Goldmann, kürzlich vorgelegt hat. Diese Zahl umfasst alle Dienstleistungsbetriebe und Gastgewerbeeinrichtungen sowie den Einzelhandel in der Stadt. Und Goldmann wird in seinem Bericht sogar noch genauer. Rund 20 Prozent des Umsatzes von Tagesgästen, blieb bei Dienstleistern hängen. Der Einzelhandel profitierte mit 46 Prozent und das Gastgewerbe mit 38 Prozent. Bei Übernachtungsgästen bleibt – logischerweise – am meisten beim Gastgewerbe hängen: 62 Prozent. Der Einzelhandel hat 18 Prozent und die Dienstleister 20 Prozent des Umsatzes.

Tagesgäste setzen über 16 Millionen um

Der Leiter des Rathenower Wirtschaftsamtes beruft sich dabei auf ein Rechenmodell des Landestourismusverbandes. Für Rathenow wurde das auch in konkreten Zahlen ausgerechnet. Tagesgäste machten einen Bruttoumsatz von 16,24 Millionen Euro. Übernachtungsgäste steuerten 14,14 Millionen Euro bei.

Buga hinterlässt Spuren

Damit sei erwiesen, dass die Bundesgartenschau Spuren hinterlassen hat. Im Durchschnitt geben Tagungsgäste zwischen 21 und 27 Euro aus, Übernachtungsgäste zwischen 122 und 131 Euro. Dazu kommt ein so genannter „Grauer Markt“. Das sind die Übernachtungen in Gästehäusern mit weniger als zehn Betten, auf Campingplätzen oder bei Bekannten. Insgesamt geht Alexander Goldmann davon aus, dass hier über 72 000 Gäste übernachtet haben.

Aufenthaltsdauer kaum verändert

Keine signifikante Veränderung ergibt sich bei der Aufenthaltsdauer. Im Durchschnitt waren die Gäste im vergangenen Jahr 2,1 Tage im Westhavelland. Der Wert ist seit 2006 weitgehend stabil und ändert sich immer nur leicht von Jahr zu Jahr.

Rechnet man alle Gästeeinkünfte zusammen, so liegen diese deutlich besser, als in früheren Jahren – die Bundesgartenschau lässt grüßen. 32447 Gästeankünfte wurden für Rathenow gezählt. Im Jahr zuvor waren es 21 605. Im Jahr der Landesgartenschau waren es knapp 19 000. Ähnlich zeigt sich das Zahlenverhältnis, wenn man die Übernachtungszahlen für Rathenow hernimmt. 72 551 Übernachtungen gab es 2015, ein Jahr vorher 44 926. Und im Landesgartenschaujahr 2006 waren es 39 131.

Viele Fragen in der Touristeninfo

Aus diesen Zahlen ergeben sich folgerichtig auch gute Ergebnisse für die Touristinformation der Stadt. 17 698 Besucher waren es 2015, rund 10 000 mehr als im Jahr davor. Insgesamt zeichne sich hier aber – so Alexander Goldmann – bereits seit dem Landesgartenschaujahr 2006 ein regelmäßiger Anstieg ab. Dies gelte auch für die Übernachtungen, die in der Touristinformation vermittelt wurden.

Schiff und Fahrrad

Zwei Tourismuszweige profitieren in Rathenow besonders. Dazu gehört die Schifffahrt. Nicht nur, dass die Anleger gut besetzt sind. Auch die Schleusenstatistik ist eindeutig. 7292 Sportboote und 1328 Fahrgastschiffe nutzten im vergangenen Jahr die Rathenower Schleusen. Die meisten Boote, die über Nacht liegen bleiben eine Nacht. Nur wenige bleiben zwei Nächte oder drei. Vier Übernachtungen wurden an der Anlegestelle „Alter Hafen“ nicht gezählt.

Von Joachim Wilisch

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