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Touristischen Stelen an der Promenade

Ketzin/Havel Touristischen Stelen an der Promenade

Ein kleiner Themenwanderweg entlang der Havelpromenade wurde am Freitag eingeweiht. Dort stehen drei Stelen, auf denen sich Besucher und Einheimische über Pflanzen, Fische und andere Tiere informieren können. Fünf Stelen sind seit Sommer 2016 in der Altstadt in Betrieb.

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Julia und Jakob, im wahren Leben Hanna und Max, mit Designerin Stephanie Kroll und Mathias Meißner von der Stadtverwaltung.

Quelle: Jens Wegener

Ketzin/Havel. Wenn Ausflügler und Touristen von einem Fahrgastschiff an der Havelpromenade oder von ihrem Boot am Stadtsteg aus an Land gehen, „stolpern“ sie ab sofort über hellblaue Stelen. Insgesamt drei neue Informationstafeln sind seit Freitag offiziell in Betrieb, sie bilden einen kleinen Themenwanderweg namens „Havelnatour“ entlang des Wassers. Es geht um Fische, Pflanzen und Tiere, die in der Region zu finden sind.

„Damit ergänzen wir die bereits im Sommer 2016 eingeweihten fünf Säulen in der Altstadt“, sagte Mathias Meißner von der Ketziner Stadtverwaltung. Er ist einer der Initiatoren und Ideengeber dieses Angebotes, das nicht nur Touristen sondern auch für Einheimische gemacht wurde. Der Landkreis Havelland unterstützt das Projekt finanziell mit insgesamt jetzt knapp 10 000 Euro. „Das ist informativ, schön und bisher einmalig im Havelland“, so Jessika Hupke von der Kreisverwaltung. Es müsse aber nicht einmalig bleiben, denn ähnliche Förderungen seien auch für andere Kommunen in diesem Jahr möglich.

Für die drei neuen Stelen in Ketzin/Havel hat Günter Lohmann vom Naturschutzbund die meisten Informationen zugeliefert. Stephanie Kroll, Geschäftsführerin der Firma „Kreativköpfe“ aus Potsdam, entwickelte wie schon bei den Altstadtstelen das Design. Inhaltliches erfahren die Nutzer aus einem abgedruckten Gespräch zwischen den Figuren Julia und Jakob, die auf den Stelen auch abgebildet sind. Ein besonderer Service: Die Informationen kann man sich auch auf dem eigenen Smartphone anhören. Wer sein Handy auf den QR-Code hält, wird automatisch auf die Homepage der Stadt geleitet und kann dort die gewünschte Stele anklicken. Die Stimmen der beiden Figuren stammen von Hanna (11) aus Falkenrehde und Max (12) aus Ketzin. Beide besuchen die Ketziner Europaschule und hatten sich in einem Casting gegen weitere Bewerber durchgesetzt. „Wir mussten die Texte vorlesen und haben das wohl ganz gut gemacht“, erzählte Hanna.

Auf den fünf Stelen in der Altstadt gibt es Fakten zu mehr als 30 denkmalgeschützten Gebäuden und historisch bedeutenden Häusern der Havelstadt. Die Standorte sind vor dem Stadthaus, vor der Katholischen Kirche in der Rudolf-Breitscheid-Straße, an der Ecke Potsdamer Straße/Friedrichstraße, Am Markt und neben dem Tourismuszentrum in der Rathausstraße.

Von Jens Wegener

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