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Havelland Tremmener Kiefern für den Geheimdienst
Lokales Havelland Tremmener Kiefern für den Geheimdienst
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07:15 10.05.2016
Tremmener Kiefern stehen vor dem BND-Gebäude in Berlin. Quelle: Privat
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Tremmen/Berlin

Vor dem Kreml in Moskau stehen schon Bäume aus dem havelländischen Tremmen. Aber auch in anderen Teilen der Welt. Nun beliefert die Baumschule Lorberg auch noch den Bundesnachrichtendienst. in Berlin.

In mehreren Etappen entsteht vor dem Areal in der Chausseestraße ein havelländischer Kiefernhain. Bis Ende 2018 werden dort 60 ausgewachsene, bis zu 20 Meter hohe Kiefern stehen, die im Tremmener Boden gewachsen sind. „Ein solcher Auftrag für den Bundesnachrichtendienst ist etwas ganz Besonderes. Eine Portion Ehrfurcht und ein Fünkchen Neugierde mischen sich da neben besonderen Sicherheitsvorkehrungen“, sagt Geschäftsführer Stefan Lorberg.

In 2006 begannen die Arbeiten für die neuen Gebäude des BND an der Chausseestraße. In diesem Jahr soll der Betrieb aufgenommen und bis 2018 die Baumaßnahmen vollständig abgeschlossen werden. Das Begrünungskonzept für die BND-Zentrale hat das Büro „Landschaft planen und bauen“ entwickelt. Teil dessen sind die Bäume aus Tremmen.

„Im September 2013 haben wir mit der ersten Lieferung von 20 Kiefern begonnen, 2015 folgten dann weitere 15 Bäume“, sagt Lorberg und ergänzt: „Die ausdrucksstarken Bäume aus unserer Baumschule vervollständigen das Gesamtbild des Baus und lockern durch ihre Transparenz das Erscheinungsbild des Ensembles auf.“

Schon vor Jahrzehnten hat man bei Lorberg damit begonnen, einen Focus der Produktion auf die Anzucht von alten XXL-Bäumen zu legen. Ein Schwerpunkt dabei sei die märkischen Kiefer, so Lorberg. Die jetzt beim BND eingepflanzten Bäume sind 45 bis 50 Jahre alt.

Von Jens Wegener

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