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Trockenes Plätzchen zum Rocken

Brieselang Trockenes Plätzchen zum Rocken

Pünktlich zum Start des Sommerfestes im Märkischen Künstlerhof ging ein solider Landregen übers Havelland nieder. Doch wer glaubte, das könne die Gastgeber entmutigen, der kannte sie schlecht. Auf der Terrasse sorgten Zeltplane und Pavillons für trockene Sitzplätze. Die Band Black Mail Berlin hatte auf der Bühne sowieso ein trockenes Plätzchen zum Rocken.

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Die Band Black Mail Berlin rockte im Garten des Künstlerhofs.

Quelle: Judith Meisner

Brieselang. „Die Sonne haben wir im Herzen“, begrüßte Renée Dressler von Martens, angetan mit wasserdichter Kapuze, ihre Gäste am Sonnabend. Pünktlich zum Start des Sommerfestes im Märkischen Künstlerhof ging ein solider Landregen übers Havelland nieder. Doch wer glaubte, das könne die Gastgeber entmutigen, der kannte sie schlecht. Auf der Terrasse sorgten Zeltplane und Pavillons für trockene Sitzplätze. Die Band Black Mail Berlin hatte auf der romantischen Bühne sowieso ein trockenes Plätzchen zum Rocken.

Die wasserfesten Besucher versorgten sich mit deftigem Essen und vor allem die Caipirinha-Bowle, eigenhändig zubereitet von Renée Dressler von Martens, trug zur zunehmend guten Laune bei. Nach dem Regenguss zeigte sich sogar der Wettergott von einer besseren Seite. Die echte Sonne ließ den Horizont im Westen leuchten.

Mittlerweile hatte die Band mit ihrem Sänger Didi Rönsch druckvoll losgelegt. Er ermunterte die Gäste mit einem launigen „Tanzt mal schön, bevor die nächste Sintflut kommt.“ Die dann aber glücklicher Weise auf sich warten ließ. Die rockigen Rhythmen lockten die Gäste auf den sogenannten Tanzrasen. Vor der Bühne und umgeben von vielen Lichterketten schwoften die Paare in die Sommernacht.

Hausherr Guido von Martens hatte eben noch die Gulaschsuppe zubereitet, dann begrüßte er die Gäste. Ein paar mehr hätten es zwar sein können, aber auch das Wetter verdarb ihm nicht die Laune. Er war noch voller Eindrücke von seiner China-Reise vor einigen Wochen. Dort hatte er mit Chinesen in traditioneller Technik Keramiken hergestellt. Geplant ist ein Symposium mit Künstlern aus dem Reich der Mitte im nächsten Jahr in Brieselang.

Auch Renée Dressler von Martens hatte Spannendes zu berichten. Seit das Café nur noch zu den Veranstaltungen geöffnet ist, kommt sie endlich wieder dazu, ihren künstlerischen Beruf auszuüben, nämlich zu malen. In ihrem Atelier stehen zwei fast fertige lebensgroße Porträts. Man darf gespannt sein, was in Zukunft ihr Studio verlässt. Eine Ausstellung in Salzburg bereitet die Künstlerin gerade vor.

Nach wie vor findet der „Eat in Art-Brunch“ einmal im Monat am Sonntag statt, der nächste am 4. September ist der Malerin Frida Kahlo gewidmet. Nach ihren Rezepten wird gekocht. Aus dem Fundus ungezählter Bilder zeitgenössischer und moderner Künstler des frühen 20. Jahrhunderts haben die Galeristen Renée und Guido von Martens eine eindrucksvolle Präsentation zusammengestellt. Die Ausstellung „Junge Kunst und alte Meister“ des ersten Brieselanger Grafik-Salons im Juni ist auf Anfrage noch zu sehen – bis auf weiteres. Für Gruppen gibt es eine Führung von der Galeristin. Anmeldungen unter Tel. (033232) 2 33 51 oder info@fbk-akademie.de

Von Judith Meisner

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