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Trommel-Flashmob war erfolgreich

Friesack Trommel-Flashmob war erfolgreich

Zur Einstimmung auf das Frierock-Musikfestival am Wochenende in der Fliederstadt haben sich die Organisatoren etwas Außergewöhnliches einfallen lassen. Sie luden zur einem Trommel-Flashmob und boten eine Wette an. Kommen mehr als 100 Menschen, kaufen die Veranstalter neues Spielzeug für die Kita „Rhinspatzen“. Die Vorgabe wurde erfüllt.

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Singen und trommeln: mehr als 100 Menschen machten Mittwochabend in Friesack mit.

Quelle: Norbert Stein

Friesack. Auf dem Festplatz in Friesack herrscht seit Tagen emsiges Treiben. Dafür sorgen die etwa 20 Mitstreiter des Organisationsteams zur Vorbereitung des 18. Frierock-Festivals am Wochenende. Eingeläutet wurde das Festival bereits am Mittwochabend mit einem interkulturellen Barbecue und Trommel-Flashmob.

Das Spielzeug in de Kita ist schon sehr alt

Damit möglichst viele Menschen kommen, hatten sich die Organisatoren etwas Außergewöhnliches ausgedacht: die Frierock-Crew wettete, dass 100 Leute mit ihren mitgebrachten Trommeln oder trommelähnlichen Gegenständen zur Freilichtbühne kommen. Sollte das gelingen, werde man den Einsatz mit Großzügigkeit honorieren, hieß es.

Die Wette wurde deutlich gewonnen. So wird die Crew ihren Wetteinsatz einlösen, Geld für neues Spielzeug in der Friesacker Kita „Rhinspatzen“ zu geben. „Als einer unserer Freunde vor kurzem in der Kita war, sah er, dass die Kinder auch noch mit Spielzeug spielen, mit dem er schon gespielt hat“, erläuterte Valentin Franklyn vom Frierockteam die Wettidee. Damit sich möglichst viele Besucher beteiligen konnten, hatten die Organisatoren am Getränkewagen ein Sparschwein aufgestellt. Wer wollte, konnte Geld einwerfen. Das Sparschwein wird nach dem Festival geschlachtet, und die Organisatoren werden den Betrag aufstocken. Um wie viel Geld, konnte oder wollte Franklyn noch nicht sagen. „Ein paar hundert Euro sollten es aber schon werden insgesamt“, war ihm dann doch zu entlocken.

Auch der Friesacker Bürgermeister macht mit

Die Wette kam an bei den Besuchern. „Alles zusammen eine gute Idee“, sagte der Friesacker Remo Kreis, der mit einer großen Trommel auf den Festplatz gekommen war und half, die Wette zu gewinnen. „Mein Kind ist in der Kita, und deshalb trommle ich mit“, erklärte Anja Schmidtke ihre Teilnahme am Flashmob. Auch der Friesacker Bürgermeister Klaus Gottschalk machte mit.

Getrommelt wurde auf Eimern, Blechtonnen und natürlich richtigen Trommeln. Unterstützt und angeleitet wurde der Flashmob von der Trommelgruppe kamerunischer Asylbewerber All trromm aus Premnitz unter Leitung von Elke Dartsch und der Band M:C. Kaki and the Popjam aus Potsdam. Elke Dartsch teilte die Teilnehmer in drei Gruppen ein, dessen Trommel-Beiträge sich zu einer Art Canon vereinte. Und es dauerte nicht lange, bis junge Amerikaner zu den heißen Rhythmen tanzten.

Wer früher ging, versäumte einiges

Das gemeinsames Trommeln Spaß und Freude macht, war allen Teilnehmern anzusehen. Die wenigen Besucher, die schon gegangen waren, weil ihnen 90 Minuten vom Auftakt des Treffens bis zum Beginn des Flashmobs zu lang geworden waren, haben etwas versäumt. „Einige Teilnehmer sind erst später gekommen, und wir wollten auch genügend Zeit geben zum gegenseitigen Kennenlernen“, erklärte Valentin Franklyn, dass erst gegen 17.30 Uhr mit dem Trommeln begonnen wurde. „Geduld ist eben auch eine Tugend“, sagte er noch, bevor es dann losging.

Von Norbert Stein  

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