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Havelland Trotz Eisglätte keine Unfälle
Lokales Havelland Trotz Eisglätte keine Unfälle
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20:28 20.01.2014
Die Autofahrer auf der B5 waren auf der Hut. Quelle: Konrad Radon
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In den Morgenstunden überzog gefrierender Sprühregen zwar auch den Speckgürtel mit einer dünnen Glatteisschicht. Autofahrer kämpften zum Teil Minutenlang mit dicken Eispanzern auf Front- und Heckscheibe, in der Falkenseer Innenstadt liefen Menschen in Tippelschritten und einige Radfahrer stiegen lieber ab, zu schweren Stürzen oder Unfällen kam es im Tagesverlauf jedoch nicht.

Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste verzeichneten kaum witterungsbedingte Einsätze. „Wir haben noch einmal Glück gehabt, für die Feuerwehren gab es nichts zu tun“, sagte Kreisbrandmeister Lothar Schneider. Die Polizei konstatierte nur einen witterungsbedingten Unfall: In der Schönwalder Fliegersiedlung war ein Auto gegen einen Poller gerutscht, aber niemand kam zu Schaden. Und auch in der Rettungsstelle des Nauener Krankenhauses fanden sich bis zum späten Nachmittag keine Sturzopfer ein. „Wir haben Glück gehabt, aber das Wetter soll in den kommenden Tagen so bleiben, wir sind vorbereitet“, sagt Silke Monte, Sprecherin der Kliniken.

Dass es auf den Straßen keine nennenswerten Unfälle gab, mag auch an der Vorsorge der Straßenmeistereien gelegen haben. Die Fahrzeuge der Bredower Straßenmeisterei waren seit 3 Uhr nachts unterwegs, um auf den Land- und Kreisstraßen Salz zu streuen. „Das machen wir in der nächsten Nacht nochmal“, sagt Leiter Roland Rapp. Radwege wurden ebenfalls von der Straßenmeisterei eisfrei gehalten. In Falkensee waren ebenfalls seit 3 Uhr nachts Streufahrzeuge unterwegs, die auf Fußgängerwegen für Standsicherheit sorgten.

Einige Nachbarkreise hatten weniger Glück. In Oranienburg mussten Ärzte der Rettungsstelle zahlreiche Glätteopfer versorgen. Statt wie sonst einem waren drei Chirurgen im Einsatz, die Verstauchungen, Prellungen und Handgelenksfrakturen versorgten. Von den eisglatten Straßen wurden acht Unfälle gemeldet, immer noch weniger als in Barnim oder Märkisch Oderland. Probleme gab es beim Busverkehr: Auf spiegelglatten Straßen mussten die Fahrer ihre Busse teilweise stehenlassen.

In Berlin waren die Rettungskräfte schon bis 10 Uhr 600 Mal ausgerückt. Normal seien 1100 Einsätze pro Tag, hieß es.

Für heute haben die Meteorologen ähnliche Witterungsbedingungen vorausgesagt. Wer bei Blitzeis zu Hause bleiben könne, sollte das möglichst tun, raten Experten.

Von Oliver Fischer

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